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WikiLicense: Assange macht sich und WikiLeaks zu Warenzeichen mit Copyright-Keule

WikiLicense: Assange macht sich und WikiLeaks zu Warenzeichen mit Copyright-Keule
Anton Waldt
Anton Waldt|October 14, 2014 9:06 AM

Die Verdienste von WikiLeaks im Allgemeinen und Julian Assange im Besonderen sind wohl unbestritten und sollen es auch bleiben, aber wie Assange gerade die Vermarktung von WikiLeaks und seiner Person aufzieht, dürfte ihm eine Menge Sympathien kosten: Zukünftig sollen die Marken WikiLeaks samt Logo und Julian Assange samt Konterfei von der Firma WikiLicense ausgewertet werden, wozu man sich dann nationale Partner sucht, in Deutschland die Bavaria-Merchandising-Tochter Sonor, die sich auch gleich daran macht mit dem Unterstützer-Wildwuchs aufzuräumen und etwa GetDigital untersagt, weiterhin Soli-T-Shirts zu vertreiben, deren Erlöse bislang via Wau-Holland-Stiftung an WikiLeaks flossen. Gegen das Anliegen, Merchandising-Trittbrettfahrer loszuwerden, ist wohl erstmal nichts einzuwenden, aber wenn dabei Firmen wie Bavaria mit schmierlappigem Marketingsprech loslegen (Fashion als Statement, das Produkt als Möglichkeit des persönlichen Ausdrucks: Bavaria Sonor vertritt WikiLeaks und Julian Assange als Lizenzagentur.), wenn Assange-Doc-Martens in die Läden kommen und plötzlich die Copyright-Keule hinter einem Logo mit CC-Lizenz auftaucht, ist Schluss mit lustig. [Foto: cc by New Media Days]
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