Pew-Studie zur Online-Belästigung

Felix Knoke
F. Knoke|10.22.14

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Felix Knoke
October 22nd, 2014
Pew-Studie zur Online-Belästigung

Dass man beschimpft, belästigt, angegriffen wird, gehört für viele Menschen zum Internet-Alltag. Jetzt ist das PEW-Marktforschungsinstitut mit einer repräsentativen Befragung von 2.849 Menschen dem Phänomen nachgegangen. Und die Ergebnisse sind verstörend:

* 40 Prozent der Befragten wurden online bereits belästigt
* 60 Prozent wurden Zeugen davon, wie eine andere Person beschimpft wurde
* 53 Prozent wurden Zeuge eines Versuches, jemanden zu beschämen
* 25 Prozent sahen, wie jemand physisch bedroht wurde
* 24 Prozent waren dabei, als jemand über längere Zeit belästigt wurde
* 19 Prozent bekamen mit, wie jemad sexuell belästigt wurde
* 18 Prozent kennen jemand, der gestalkt wurde

Und so geht das immer weiter. Schockierend ist vor allem, wie die Belästigungen nach Alter und Gender strukturiert sind. Junge Erwachsene zwischen 18 und 29 tragen das höchste Risiko, 65 Prozent von ihnen wurden bereits einmal belästigt, bei den 18- bis 24-Jährigen sind es sogar 70 Prozent.

Männer werden insgesamt etwas öfters in irgendeiner Form belästigt (vor allem beschimpfen, blamieren, physisch bedrohen).

Junge Frauen zwischen 18 und 24 erfahren die schweren Belästigungsformen allerdings erheblich öfters, als die anderen. 26 Prozent von ihnen wurden online gestalkt, 25 Prozent sexuell belästigt.

Auf die Frage hin, ob es Online-Plattformen gebe, die eher Männern oder Frauen zugewandt sei, wurden alle Plattformen als gleichberechtigend eingestuft - außer Onlinegaming. Nur 3 Prozent der Befragten gaben an, dass dort Frauen willkommener als Männer seien.
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