Smarte Zahnbürste trackt den Dreck

Felix Knoke
F. Knoke|10.22.14

Sponsored Links

Felix Knoke
October 22nd, 2014
Smarte Zahnbürste trackt den Dreck

"Hallo, mein Name ist Patrick", nuschelt Patrick mit einer Zahnbürste im Mund, "und das ist die Goodwell Zahnbürste." Ein "moderner Werkzeugkasten für deinen Mund, wie es ihn noch nicht auf dem Markt gibt". Es folgt eine Montage von Grinsenden Menschen, die sich ohne Zahnpaste mit einer beschlauften, seltsamen Zahnbürste die Zähne bürsten.

Die Goodwell Zahnbürste ist ein Crowd-finanziertes Open-Source-Projekt. Sie hat austauschbare Aufsätze (Bürste, Interdentalreiniger, Zungenschaber), ein abschraubbares Hinterteil (für Zahnstocher oder Medikamente oder Streichhölzer), kommt mit einem waschbaren Container und ist auch noch recyclebar. Aber, bevor sich hier jemand aus Langweile mit Zahnpasta weh tun will: sie ist auch mit einem "total open source" Datatracker aufrüstbar, um Zahnputzbewegungen zu tracken - oder besser: überhaupt Dinge zu tracken. Denn die Goodwell-Zahnbürste soll mehr als eine Zahnbürste sein, viel mehr eine Plattform. Uff.
(Übrigens: Ein Mensch soll 300 Zahnbürsten in seinem Leben verbrauchen, sagt Patrick. 300? Bei einem Durchschnitt von sagen wir mal 80 Jahren Zahnbürstennutzung wären das alle drei Monate eine neue Zahnbürste. Alle drei Monate? Und so jemandem soll man die Zukunft des Zähneputzens überlassen?)

Erklärvideo nach dem Break.
All products recommended by Engadget are selected by our editorial team, independent of our parent company. Some of our stories include affiliate links. If you buy something through one of these links, we may earn an affiliate commission.
Popular on Engadget