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Oracle + Fitness-Armband = HR-Horror

Oracle + Fitness-Armband = HR-Horror
Felix Knoke
Felix Knoke|November 10, 2014 8:45 AM

Oracle will Unternehmern dabei helfen, die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Angestellten zu überwachen und zu optimieren um so deren "Engagement anzutreiben", also deren Humankapital-Potenzial zu maximieren und erschließbar zu machen. Mit Employee Wellness, einer neuen Funktion in der Unternehmens-Software Fusion Applications 10, sollen Angestellte Fitness-Ziele festlegen und sie mit dem Software-Feedback erreichen können. "Die Anwendung empfiehlt den Angestellten ein Verhalten, das ihr Wohlbefinden verbessert und zugleich ihr Wohlbefinden mit ihrem Arbeitsleben verschränkt." Dazu könnten in der Software auch Spiele und Wettbewerbe ausgeschrieben werden, um die Annahme und Teilnahmequoten an Wellness-Programmen zu verbessern.

Wie diese Daten erhoben und verarbeitet werden - Stichwort: Privatsphäre -, wird leider nicht ausgeführt. Vermutlich ist es zumindest ein System, das auf der freiwilligen Eingabe von Fitnessdaten beruht oder mit angeschlossenen Fitnesszentren und Trainingsangeboten für Angestellte kurzgeschlossen ist. Sprich, der Bordcomputer der Laufmaschine könnte, wie in einem konventionellen Fitnessstudio, Leistungsdaten der Angestellten in das Firmennetzwerk einpflegen. Aber klar: Warum nicht auch Fitness- und Tracking-Apps, die die Bewegungen der Angestellten noch ein bisschen mehr nachverfolgen? Wenn der Sport zuhause vom Arbeitgeber kontrolliert wird, profitieren sicherlich alle davon - wie sich der Oracle-Blogeintrag sehr Mühe gibt, für das System zu werben.
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