Ein Roboter, mit dem man (eigene) Geister beschwört

Felix Knoke
F. Knoke|11.12.14

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Felix Knoke
November 12th, 2014
Ein Roboter, mit dem man (eigene) Geister beschwört

Neurowissenschaftler der École polytechnique fédérale de Lausanne haben einen - tja, wie soll man das beschreiben - Apparatus entwickelt, der Fingerbewegungen des Probanden in Stichelbewegungen eines Roboters übersetzt, der hinter einem steht und einen analog zu den Fingerbewegungen in den Rücken stupst.

Mit diesem Gerät soll es möglich sein, Empfindungen zu wecken, die an die gefühlte Präsenz einer anderen Person erinnern, wie sie Patienten mit bestimmten neurologischen und mentalen Gesundheitsproblemen haben. Und glaubt man dem Gesichtsausdruck des Propanden - Video nach dem Break - dann muss dieses Gefühl sehr eindeutig sein.

Aber durch die Simulation könnte nun ein Weg offen sein, wie man Patienten mit diesem Symptom bei der Selbstheilung und dem besseren Umgang mit dem Präsenzgefühl hilft. "Der Traum ist, Psychosen herunterzuregulieren," sagt Neuropsychologe Peter Brugger dem New Scientist. "Aber davon sind wir noch weit entfernt."

Wahrscheinlich schnappt sich die Idee bis dahin erstmal die Spiele- und Geisterbahnindustrie.
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