Das ist das YotaPhone 2, das Smartphone mit 2 Screens (UPDATE: Hands-On)

Thaddeus Herrmann
T. Herrmann|12.03.14

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Das ist das YotaPhone 2, das Smartphone mit 2 Screens (UPDATE: Hands-On)

Erinnert sich noch jemand an das YotaPhone, das Smartphone aus Russland? Ein traditionelles Display auf der Front, ein E-Ink-Display auf der Rückseite. Für das Energiesparen und neue Einsatzmöglichkeiten. Lief nicht so richtig gut in der ersten Runde, heute hat das Unternehmen die zweite Iteration in London vorgestellt. Endlich, könnte man sagen, denn neu ist dieses Gerät auch nicht. Nur geändert hat sich einiges. Die Hardware wurde komplett überarbeitet. Das YotaPhone 2 ist mit einem 5"-AMOLED-Display bei voller HD-Auflösung auf der Vorderseite und einem höher auflösenden E-Ink-Display auf der Rückseite, das außerdem ein Touchscreen ist und nicht, wie noch bei der ersten Version, das mit Gesten auf dem Bereich unterhalb des Displays bedient wurde. Weiter im Text: Nach dem Break.

Wer das YotaPhone 2 nicht zum Telefonieren verwenden will - komische Idee, aber hey! -: Das E-Ink-Display hält bis zu fünf Tage durch. Das Gleiche gilt auch für das traditionelle Display. Der Energiesparmodus heißt "YotaEnergy". Ist der Akkustand auf 15% gesunken, wird dieser Modus automatisch eingeschaltet. Weitere achteinhalb Stunden Betrieb des Smartphones wird so sichergestellt. Sind die verbraucht, hilft die Funktion "YotaSnap" dabei, die essenziellen Informationen wie Boarding-Pässe, Karten oder Adressen für "immer" auf dem E-Ink-Display zu halten. Bis die nächste Steckdose Erlösung bringt.

Die wichtigste Neuerung des neuen YotaPhones ist jedoch "YotaMirror". Jede Android-App kann an das E-Ink-Display übergeben werden, Amazons Kindle-Programm inklusive. Genau das funktionierte bei der ersten Version nicht und genau das war auch ein großer Kritikpunkt. Die neue Funktionalität gilt auch für Benachrichtigungen aller Art, die auf Wunsch automatisch auf das E-Ink-Display gepusht werden. Twitter konnte von YotaPhone als Partner dafür gewonnen werden. Mit einer einzigen Geste - ähnlich wie der Aktivierung von Google Now - kann das vordere Display auf die E-Ink-Rückseite gepusht werden. Die Naigation udn die Reaktionszeiten des E-Ink-Displays scheinen bei unserem kurzen Hands-On in Ordnung. Spannend bleibt, wie sich das Prozedere im Alltag bewährt, bzw.: Wie oft man es denn tatsächlich nutzen wird. Das Telefon selbst macht einen soliden Eindruck. Ich hatte die erste Version des YotaPhone selbst nie in der Hand, darum kann ich keine Vergleiche ziehen, die Verarbeitung der neuen Iteration ist aber vollkommen ok.

Im Yotaphone 2 kommt ein Qualcomm Snapdragon 800 mit 2,2 GHz zum Einsatz, 2 GB RAM und 32 GB Speicher, der nicht erweitert werden kann. Die hintere Kamera bringt acht Megapixel, die vordere zwei Megapixel. Das neue YotaPhone unterstützt LTE und NFC.

Problematisch scheint der Preis. Das YotaPhone 2 kostet 699 Euro und lässt sich ab sofort ordern. In Deutschland ist die Telekom-Marke Congstar als Partner am Start, außerdem Brodos und my-eXtra. Yota lanciert das neue Smartphone zeitgleich in 20 Ländern: in Europa, den GUS-Staaten und den vereinigten Arabischen Emiraten. Weitere Märkte, China und die USA inklusive, sollen im 1. Quartal 2015 folgen.
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