Das MacBook Air kann doch 4K

Felix Knoke
F. Knoke|03.25.15

Sponsored Links

Das MacBook Air kann doch 4K

Apples neues MacBook Air war ein bisschen eine Enttäuschung: Kein 4K!, dabei wäre das ein echter Grund für den Umstieg gewesen. Apple selbst behauptet in den MBA-Specs: Geht nicht, das Air unterstützt nur Auflösungen bis 2560x1600 - Oberkante-Klartext: Vergesst High-DPI.

Aber von wegen, "Kann kein 4K!": Das neues MacBook Air stellt relativ problemlos 4K-Auflösungen bei 60 Hz dar, hat Ars Technica beim Anschluss von 4K-Displays über ein DisplayPort-Kabel herausgefunden. Sind nun die falschen Specs ein Fehler oder Absicht?

Weiter nach dem Break.Erstens: Ein zusätzlicher 4K-Monitor bringt das MBA auch laut Ars Technica definitiv an seine Grenzen. Was die Belastung für die Akkulaufzeit und etwaige Wärmeentwicklung bedeutet, darüber schweigt sich das Blog aus.

Außerdem wäre es ja auch wirklich etwas seltsam, wenn man problemlos und offiziell einen 4K-Bildschirm ans Air anschließen könnte, es selbst aber noch in Mickerauflösung von 1440x900 (nativ) rumschimmert.

Die interessantere Frage ist deshalb: Warum hat das MacBook Air kein Retina-Display. Meine Vermutung: Neben allen möglichen ganz handfesten Gründen (Akkulaufzeit, Leistung,...) würde das MBA damit zu nahe an das MacBook Pro rücken. Und das MBA soll nicht den MBP-Markt kannibalisieren, sondern wie das neue MacBook eine günstige Alternative ein, zwei, drei Stufen über dem iPad - und vielleicht auch der Einstieg in Apples Geräteleiter sein: Alle zwei Jahre ein Upgrade.

Oder was glaubt Ihr?
All products recommended by Engadget are selected by our editorial team, independent of our parent company. Some of our stories include affiliate links. If you buy something through one of these links, we may earn an affiliate commission.
Popular on Engadget