Operationsroboter gehackt, Patient tot, zum Glück nur theoretisch

Anton Waldt
A. Waldt|04.28.15

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Operationsroboter gehackt, Patient tot, zum Glück nur theoretisch

Operationsroboter sind gleichermaßen faszinierend wie gruselig und ein aktueller Hack sollte der SciFi-Paranoia noch einmal kräftig Auftrieb verleihen: Sicherheitsexperten der University of Washington haben sich den online fernsteuerbaren Botchirurgen Raven II vorgeknöpft und dabei gleich einen ganzen Strauß verschiedener Schwachstellen entdeckt, mit denen sie die Roboterfunktionen mehr oder weniger beliebig manipulieren konnten, von einer unauffälligen Erhöhung der Fehlerrate über eine situativ nicht revidierbare Abschaltung bis zur vollständigen Kontrolle der Maschine. Beruhigend an der Geschichte ist vorerst, dass es sich bei Raven II nur um eine Entwicklungsplattform handelt, die wiederum an der University of Washington vom BioRobotics Lab entwickelte wurde. Als solche ist Raven II allerdings relativ weit verbreitet und genießt eigentlich ein gutes Renommee - bleibt zu hoffen, dass diese Entwicklungslehre mal wirklich beachtet wird.
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