Pebble Time Steel im Test: Schön, aber zu teuer

Franziska Weiss
F. Weiss|08.08.15

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Pebble Time Steel im Test: Schön, aber zu teuer
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Auf Kickstarter hat sich die Pebble Time Steel wahnsinnig gut geschlagen, und sie ist dort auch heute noch das meistfinanzierte Projekt. Aber wie macht sie sich im Vergleich zur kurz zuvor enthüllten Kunststoff-Version „Time"? Unsere US-Kollegin Nicole Lee hat sich die Time Steel genauer angesehen und kommt zu einem durchwachsenen Ergebnis.

Die Edelstahlvariante mit Leder- oder Edelstahlband wirkt erwachsener und fällt auch an einer schicken Dinner-Party nicht aus dem Rahmen. Zu diesem Eindruck trägt neben dem Design auch der deutlich schmalere Gehäuserand des Bildschirms bei, der gleichzeitig die Illusion eines größeren Displays erzeugt - vor allem bei einem Watchface mit schwarzen Hintergrund (uns fällt allerdings auch auf, dass die Steel dafür einen dickeren schwarzen Display-Rahmen hat, der bei einem hellen Watchface unangenem auffallen dürfte).


Natürlich sieht die Steel dank der hochwertigeren Materialien nicht nur besser aus, sondern sie fühlt sich auch besser an. Ansonsten stellt Nicole keine entscheidendend Unterschiede fest, außer dass die Steel nicht sieben, sondern zehn Tage Akkulaufzeit verspricht. Dafür ist sie allerdings auch 1mm dicker, was Nicole überhaupt nicht stört. Weitere Hinweise zur Funktionalität findet ihr in unserer Review zu Time.

Das große „aber" ist der Preis: Die Time Steel kostet 249 Dollar, für das Metallarmband kommen nochmals 50 Euro dazu. Für 100 Dollar mehr gibt es in den USA eine LG Watch Urbane oder eine Apple Watch - die Nicole beide deutlich schicker und funktionaler findet. Und für 200 Dollar ist eine nette ASUS Zen Watch zu haben, während die Moto 360 für 150 Dollar fast schon geschenkt sei. Ihr Fazit: Die Pebble Time Steel ist zu teuer - erst recht im Vergleich mit der Konkurrenz.

Auch in Deutschland ist die Pebble Time Steel jetzt bestellbar. Die Preise beginnen bei knapp 300 Euro.
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