Opera: Browser-Anbieter bietet sich selbst zum Verkauf an und kauft erstmal eine andere Firma

Thaddeus Herrmann
T. Herrmann|08.10.15

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Thaddeus Herrmann
August 10th, 2015
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Opera: Browser-Anbieter bietet sich selbst zum Verkauf an und kauft erstmal eine andere Firma

Frage in die Runde: Nutzt noch jemand den Opera-Browser? Nein? Genau das dürfte das Problem der norwegischen Firma sein. Laut Reuters sucht man nach nicht zufriedenstellenden Quartalsergebnissen nach einem Interessenten. Und versucht gleichzeitig, den hauseigenen Browser attraktiver zu machen, vor allem auf Smartphones.

Dabei sind die Zahlen von Opera gar nicht mal schlecht, nur eben nicht so gut, wie sich die schmierigen Finanzanalysten das ausgemalt hatten. Das eigentlich Überraschende ist, dass die sich überhaupt Gedanken um Opera machen, aber sei's drum.

146 Millionen Dollar Gewinn konnten im zweiten Quartal verbucht werden. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von 45 Prozent. Erwartet wurden jedoch über 50 Prozent. Zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten wurde die Gewinnprognose nach unten korrigiert.

Im gleichen Atemzug meldet Opera die Übernahme von Bemobi. Das sagt uns in Europa nichts, der Abo-Service ist in Lateinamerika aber sehr erfolgreich. Für eine monatliche Gebühr erhalten Nutzerinnen und Nutzer Zugriff auf einen kuratierten App-Store. Knapp 30 Millionen US-Dollar wurden in einem ersten Schritt überwiesen.

Operas Alleinstellungsmerkmal auf Mobilgeräten ist die komprimierte Datenübertragung, die das monatliche Datenvolumen schont.
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