Swatch-Chef: Apple Watch & Co. hauen niemanden aus den Socken

Franziska Weiss
F. Weiss|08.22.15

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Swatch-Chef: Apple Watch & Co. hauen niemanden aus den Socken

Swatch hat mit der Touch Zero One eine Smartwatch auf den Markt gebracht, die mit der Funktionalität anderer schlauer Uhren nicht mithalten kann. Dafür verspricht sie eine Akkulaufzeit von neun Monaten und ihre Batterie ist austauschbar. Für Swatch-Chef Nick Hayek ist das ein entscheidender Vorteil: Die Alleskönner verbrauchten zu viel Strom, wehrt er sich im Zürcher Tagesanzeiger gegen den Vorwurf, den Smartwatch-Trend verschlafen zu haben. „Was Apple und die anderen bisher präsentiert haben, haut – mit allem Respekt – niemanden aus den Socken", so Hayek.

Außerdem kritisiert er das Interesse der Konzerne am Medizinbereich: Der Nutzer verliere sofort die Kontrolle über seine Daten. „Ich persönlich möchte nicht, dass meine Blutdruck- und Blutzuckerwerte in einer Cloud oder auf Servern im Silicon Valley gespeichert sind." Swatch hingegen werde garantiert nicht in diesen Bereich vordringen: „Ich kann als Uhrenproduzent nicht die Verantwortung dafür übernehmen, ob mein Gerät den Kunden rechtzeitig vor einem Herzinfarkt warnt."

Hayek kündigte zudem die nächste Version der Swatch Touch Zero an: Die Touch Zero Two soll an den Olympischen Spielen in Rio lanciert werden.

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