Steckt Apple hinter dem Auto-Startup "Faraday Future"?

Thaddeus Herrmann
T. Herrmann|11.09.15

Sponsored Links

Thaddeus Herrmann
November 9th, 2015
Steckt Apple hinter dem Auto-Startup "Faraday Future"?

Gleich mehrere Berichte haben sich am Wochenende mit dem US-amerikansichen Startup "Faraday Future" beschäftigt. Das Unternehmen will laut eigenen Aussagen komplett elektrisch betriebene Autos bauen und die nicht nur verkaufen, sondern mit Hilfe von "unique ownership arrangements" auch vermieten oder von vornherein auf ein Carsharing-System setzen. Für das noch junge Unternehmen sind schon jetzt 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, Ende des Jahres sollen es bereits 500 sein. Für eine Milliarde US-Dollar soll nun eine Fabrik gebaut werden. Eine Menge Geld, für Faraday Future jedoch nur eine initiale Investition.

Das Internet fragt sich nun: Wer steckt eigentlich hinter Faraday? Und ist sich einig, dass es nur Apple sein kann. Hier wird Cupertinos Auto geplant und gebaut.

Faraday gibt sich tatsächlich geheimnisvoll. Zwar sind auf der Website einige Manager als Führungsriege gelistet – darunter einige ehemalige Tesla-Mitarbeiter –, wer der CEO der Firma ist, wird aber nicht kommuniziert. Kommt Faraday ganz basisdemokratisch ohne Chef aus, oder wird hier etwas verschleiert? Auch woher das Kapital kommt, verrät Faraday nicht. Weitere Mitarbeiter haben zuvor für BMW, Ford, Google, GM und Ferrari gearbeitet.

Teslas CEO Elon Musk sagte kürzlich, Apple hätte einige Mitarbeiter übernommen, genauer die, die Tesla gefeuert habe. Musk spricht von Apple auch als "Teslas Friedhof".

Das erste Auto von Faraday soll 2017 auf den Martk kommen und gegenüber der Konkurrenz von Tesla vor allem mit einer leistungsstärkeren Batterie punkten. Dass das das Apple-Auto ist, kann ausgeschlossen werden. Doch Faraday Future könnte tatsächlich von Apple finanziert werden. So ließe sich die Entwicklung des eigenen selbstfahrenden Autos in ein anderes Unternehmen ausgliedern, in dem sowieso Autos entwickelt werden und sich spezielle Projekte leichter verschleiern lassen. Ein enormer Aufwand für ein Projekt, dessen Existenz immer noch nicht bestätigt ist. Aber etwas, das autonom auf unseren Straßen unterwegs sein soll, plant man besser auch mit deutlich mehr Sorgfalt als Laptop oder Smartphone.
All products recommended by Engadget are selected by our editorial team, independent of our parent company. Some of our stories include affiliate links. If you buy something through one of these links, we may earn an affiliate commission.
Popular on Engadget