Zur Sicherheit: Dongle killt USB-Port

Felix Knoke
F. Knoke|11.09.15

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Felix Knoke
November 9th, 2015
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Zur Sicherheit: Dongle killt USB-Port
USB Killer in its package, where it can't hurt anything

Klar, es gibt schlechte Ideen, die wie gute daherkommen, die sich als extrem schlechte verkleidet haben (zu Halloween). Aber ein 99-Dollar-Gerät zur Elektroröstung eines USB-Ports, damit Diebe, Geheimdienste, Partner sich über USB keinen Zutritt zum Rechner mehr verschaffen können...? Das ist die schlechte Idee.

Die wirklich schlechte ist aber die "USB Killer"-Finanzierungsaktion mit einer ganzen Serien von fragwürdigen und problematischen Promovideos zu bewerben. Die Indiegogo-Illustration zum Beispiel: plumpe Anzüglichkeit plus idiotisch sexistische. Wabbelnde Illustrator-Brüste und Teenager-Zweideutigkeiten inklusive. "Just stick it up into the hole / no one can use this little USB ports now [Bussi-Geräusch] Good Boy."

USB Killer 2.0 ist nach dem USB Killer 1.0 die zweite Version eines per Blog aufwändig (und sympathisch) erklärten Bastelprojekts. Anhand der Beschreibungen ist aber nicht ersichtlich, ob das Indiegogo-Projekt auch von Bastler "Dark Purple" verantwortet wird, oder ob da jemand Trittbrettfährt.

Mehr dazu nach dem Break.


Auf der Produktseite werden Nutzungsszenarien in Form kleiner Filmchen vorgeführt: Die Frau entdeckt beim Abstauben den USB-Stick mit den Thailand-Bilder des gerade World of Tanks spielenden Manns, der daraufhin panisch seinen USB-Port mit dem USB-Killer sterilisiert.

Oder: Eine Frau trampt in einem Auto mit - der Fahrer raubt ihre Handtasche, findet einen USB-Stick und zerstört damit aus Versehen seinen Rechner.

Der USB-Killer sei "deine letzte Verteidigungslinie gegen unautorisierten Datenzugriff über den USB-Port in all deinen Computern, inklusive Windows- und Mac-Laptops und -Desktops." Aber Vorsicht: "Manchmal schadet USB-Killer dem Mainboard. Dieser Schaden kann ohne dauerhafte Konsequenzen repariert werden, aber Datendiebe haben dazu einfach keine Zeit."

Übrigens scheint sich "USB Killer" bei den AGBs einfach an UBERs Geschäftsbedingungen bedient und hie und da ein paar Funktions- und Produktnamen ausgetauscht zu haben
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