Film-Zensoren müssen Farbe beim Trocknen zusehen, stundenlang

Anton Waldt
A. Waldt|11.19.15

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Film-Zensoren müssen Farbe beim Trocknen zusehen, stundenlang

Seit 1912 darf in Großbritannien kein Schnipsel Bewegtbild vertrieben oder aufgeführt werden, der nicht vom British Board of Film Certification (BBFC) gesehen und kategorisiert wurde. Was für Filmschaffende, Vertriebe und Kinos im Zweifelsfall ziemlich fatal sein kann, denn die Zensur ist gebührenpflichtig, aktuell kostet die Begutachtung einer Minute 7,09 Pfund, dazu kommt eine Grundgebühr von 101,5 Pfund. Der Filmemacher Charlie Lyne protestiert nun gegen diese Praxis (und zahlt es den ungeliebten Zensoren auch ein wenig heim), indem er sie zwingt, Farbe beim Trocknen zuzuschauen. Dazu hat er 14 Stunden lang eine weiße Ziegelwand gefilmt (in 4K!) und sammelt nun auf Kickstarter Geld, um möglichst viel von diesem Material der BBFC vorzulegen. Aktuell sind genug Spenden für rund fünfeinhalb Stunden eingegangen und die Aktion geht noch 26 Tage weiter ... Video nach dem Break.


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