US-Berufungsgericht: Keine Chance für Flugzeug-Uber

Felix Knoke
F. Knoke|12.23.15

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Felix Knoke
December 23, 2015 11:43 AM
US-Berufungsgericht: Keine Chance für Flugzeug-Uber

So beginnt der etwas traurige letzte Blogpost des US-Flugvermittlers Flytenow, einer Art Uber für Piloten:

Am Freitag den 18. Dezember 2015 hat das US-Berufungsgericht für den Distrikt Columbia unsere Anfrage abgelehnt, das Verbot der Federal Aviation Administration (FAA) für Flytenow und andere Websites zum Flug-Sharing aufzuheben"

Nach dem großen Erfolg von Uber versuchten gleich mehrere Dienste das Prinzip auf die private Luftfahrt zu erweitern und (Hobby)Piloten mit Fluggästen zu verbinden. Diese Pläne durchstieß im letzten Jahr die amerikanische Luftfahrtbehörde: Piloten, die Fluggäste in ihrem Flugzeug transportieren wollen, brauchen dafür eine Lizenz - ganz wie Taxifahrer.

Flytenow argumentierte, dass die FAA "willkürlich, unberechenbar und inkonsistent mit Gesetz und Verfassung" reguliert hätte - aber dem schloss sich das Berufungsgericht nicht an. "Weil wir feststellen, dass die Interpretation der FAA konsistent mit den relevanten Gesetzen und regulatorischen Vorschriften ist und nicht die verfassungsmäßigen Rechte von Flytenow verletzt, weisen wir Flytenows Revisionsgesuch ab", heißt es in der Begründung.

[Bild: Kecko / Rutan VariEze - Canard Airplane / CC BY 2.0]
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