Connected: Was taugt die 1350-Euro-Smartwatch von Tag Heuer?

Felix Knoke
F. Knoke|02.03.16

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Felix Knoke
February 3rd, 2016
Connected: Was taugt die 1350-Euro-Smartwatch von Tag Heuer?

Während eine Handvoll Menschen und Firmen noch auf den Smartwatch-Boom warten, verreißt unser Kollege Chris Velazco lieber den nächsten Versuch, das Internet ums Handgelenk zu schnallen. "Verrückter Preis für ein ziemlich durchschnittliches Gerät", urteilt er über die Tag Heuer Connected, einer Smartwatch, die "aussieht, wie eine der bekanntesten Uhren der Firma ... und wie jedes andere Android-Wear-Gerät da draußen funktioniert." Kostet halt nur ein bisschen viel mit 1350 Euro.

Ein Erfolg wird sie trotzdem, glaubt zumindest Jean-Claude Biver, Chef des Konsortiums hinter der Schweizer Marke. Dieses Jahr wolle er 100.000 bis 120.000 Stück der Uhr herstellen, sagte er erst im vergangenen Monat. Das wäre erstaunlich, glaubt doch der Großteil der Tech-Presse nicht an das Gerät. Bevor unsere Kollegen aus den Staaten die Uhr in der Hand hielten, verrissen in Europa ja schon die Magazine das Ding. Aber vielleicht ist es ganz einfach so - weiter nach dem Break.

Diese Uhr sieht gut aus und ist vor allem eines: eine Uhr. Dass sie auch noch Smart kann, ist eine Komplikation im UhrmacherInnensinn. So ziemlich jede andere Uhr ist eher ein gerundschrumpftes Pseudo-Handy, das einige Oberflächeneigenschaften mit einer Armbanduhr teilt.

Und wenn man so denkt, dann stört es auch nicht unbedingt, dass die Tag Heuer Connected nicht so viel kann: kein Puls, kein GPS, schlechter Akku usw. Wichtiger ist viel eher, dass sie eben keine Smart-Anmutung hat - außerhalb von Tech-Blogs und IngenieurInnen-Stammtischen ist diese neue Form der Tech-Anmutung ja vor allem immer noch eines: kitschig.
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