Studie zeigt, was Studenten mit gefundenen USB-Sticks tun

Franziska Weiss
F. Weiss|04.07.16

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Studie zeigt, was Studenten mit gefundenen USB-Sticks tun

Ob aus Neugier (18 %) oder Nächstenliebe (68 %): Viele Finder eines USB-Sticks stellen die Sicherheit hinten an und schließen das Fundstück an ihren Rechner an, um seinen Besitzer aufzuspüren. Das hat eine Studie (PDF) ergeben, die Forscher auf dem Campus der Universität Illinois durchführten. Sie verstreuten 297 unterschiedlich beschriftete USB-Sticks auf dem Gelände, wovon 98 Prozent wieder eingesammelt wurden. Bei 45 Prozent der Köder öffnete der Finder nachweislich eine oder mehrere der darauf gespeicherten Dateien.

Manche Studenten waren sich durchaus bewusst, dass sich auf den Sticks auch Malware befinden könnte. Wirklich effektive Schutzmaßnahmen setzte aber nur eine Handvoll der Finder ein. Ein paar Schlaumeier opferten stattdessen bewusst einen Uni-Rechner. Andere erklärten den Forschern, dass sie auf das Betriebssystem ihres Computers setzten: "I trust my macbook to be a good defense against viruses." Über diese Attacken könne man leicht lachen, sie würden aber beunruhigend gut funktionieren, meint Studienleiter Matt Tischer gegenüber Motherboard. Das Äußere der Sticks hatte keinen EInfluss auf den Erfolg der Angriffe.

[Bild: University of Illinois]
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