Zwei von drei Verbrauchern sehen selbstfahrende Autos negativ

Franziska Weiss
F. Weiss|04.23.16

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Zwei von drei Verbrauchern sehen selbstfahrende Autos negativ
Die meisten Autofahrer in Deutschland wollen das Steuer lieber nicht aus der Hand geben. Das ergibt eine Umfrage des aktuelle Umfrage vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv). Nur 29 Prozent der Befragten denken demnach, dass selbstfahrende Vehikel mehr Vor- als Nachteile haben.

80 Prozent befürchten Manipulation durch Sabotage oder Hacking von außen. Aber auch der Verlust der Privatsphäre (67 Prozent) und die Abhängigkeit von Automobilherstellern, Versicherungen oder Werkstätten (60 Prozent) stimmen die Verbraucher skeptisch.

Der vzvb scheint die Technologie positiver zu beurteilen: „Autonome Systeme können künftig das Leben leichter machen. Fahrerlose Autos bringen Komfort und Zeitgewinn", sagt Marion Jungbluth, Leiterin des Teams Mobilität und Reisen. Um die Akzeptanz zu erhöhen, brauche es aber Klarheit und eine breite gesellschaftlichen Debatte in Sachen Datenschutz und Haftung. Der Verband fordert deswegen, die Datensammelwut im Auto zu begrenzen und Haftungsansprüche zu klären.

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, kann sich hier auf zwei PDF-Seiten den derzeitigen Stand des automantischen und vernetzten Fahrens und mögliche Zukunftsszenarien vom vzvb erläutern lassen.
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