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USB-C bleibt problematisch, LG und HTC baden es aus

Thaddeus Herrmann
April 25, 2016
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Glaubt man Benson Leung von Google, haben wir uns mit dem USB-C-Standard ein ordentliches Ei ins Nest gelegt, das schon jetzt mehr Probleme und Gefahren mitbringt, als Vorteile. Benson Leung? Das ist der, der jedes einzelne C-Kabel vornimmt und auf Herz und Nieren testet: mit zum Teil erschütternden Ergebnissen, die auch seine eigene Hardware zerstören. Dieser Mann ist auf einer noblen Mission. Und jetzt nimmt er sich LG, HTC und den QuickCharge-Standard von Qualcomm vor. Laut seinen Untersuchungen ist sowohl die USB-C-Implementation beim G5 von LG als auch beim HTC 10 problematisch. Warum? Weil sich USB-C und QuickCharge 3.0 und 2.0 nicht verstehen, gar nicht verstehen können. Denn wenn die Qualcomm-Technik zum Einsatz kommt, werden einerseits zu viele Kanäle im Kabel belegt, um eine ordnungsgemäße Datenübertragung sicher zu stellen. Und andererseits verbieten die Spezifikationen von USB-C mehr als 5V bei proprietärer Technologie. Und genau das ist Qualcomms QuickCharge.

Jetzt hat sich Qualcomm in einer Stellungnahme zu den vermeintlichen Problemen geäußert.

Qualcomms Quick Charge ist Anschluss-unabhängig und kann bei unterschiedlichen Anschlüssen implemetiert werden, zum Beispiel bei USB A, micro, USB C. Wenn sich ein Hersteller dazu entscheidet, unsere Technik einzusetzen, kann er über die anliegende Spannung frei entscheiden, natürlich innerhalb der festgelegten USB-C-Standards. Uns sind keine Berichte von Kunden bekannt, die auf Probleme mit Quick Charge hindeuten, egal ob mit USB-C oder nicht.

Qualcomm springt weder LG noch HTC bei, noch bestätigt das Unternehmen, dass beide Smartphone-Hersteller tatsächlich nur so viel Volt durch das Kabel jagen, dass die festgelegten Grenzwerte nicht überschritten werden.

Wie problematisch – und ob überhaupt – dieser "Skandal" nun nicht, ist schwer abzuschätzen. Da für QuickCharge aber ein zertifiziertes Netzteil benötigt wird, das in der Steckdose und nicht im Laptop steckt, scheinen die Nutzer der Smartphones auf der sicheren Seite zu sein, was die Lebensdauer ihrer Smartphones angeht. Leungs Kommentar richtet sich eher in Richtung von Qualcomm als eine Art Appell, bestehende Richtlinien und Standards doch bitte einzuhalten.






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