Hier ist das Samsung Galaxy Note 7 (Video, Hands-On, Preis, Verfügbarkeit)

Wasserdicht, neuer Stift und ein Iris-Scanner
Thaddeus Herrmann
T. Herrmann|08.02.16

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Hier ist das Samsung Galaxy Note 7 (Video, Hands-On, Preis, Verfügbarkeit)

Wie besprochen hat Samsung soeben das Galaxy Note 7 vorgestellt. Das neue Smartphone mit integriertem S-Pen als Stylus folgt im Design voll und ganz der aktuellen S-Generation der Galaxy-Familie und übernimmt auch aller Hand Features und Komponenten, die bereits aus dem S7 und S7 edge bekannt sind. In den USA kommt das Smartphone bereits am 19. August in den Handel. In Deutschland müssen sich Kunden ein bisschen länger gedulden. Hier starten die Vorbestellungen am 16. August, erhältlich ist das Telefon dann ab dem 2. September. Der Preis? 849 Euro. Das Note 7 wird in drei Farben erhältlich sein: schwarz, silber und blau.



So hat das Note 7 die gleiche 12-Megapixel-Kamera mit DualPixel-Layout für gute Performance bei schlechten Lichtverhältnissen und ist zudem wasser- und schmutzabweisend nach dem IP68-Standard. Das Display misst 5,7", also 0,2" mehr als das des S7 edge, bzw. 0,6" mehr als das des regulären S7. Natürlich ist ein Super AMOLED Panel verbaut. Auf der Vorderseite kommt Gorilla Glas 5 zum Einsatz, die neuste Generation.

Der Akku hingegen ist mit 3.500 mAh nicht ganz so groß wie der des S7 edge. Außerdem nutzt Samsung beim Note 7 nun auf einen USB Type-C-Anschluss. In den USA ist der Prozessor ein Snapdragon 820, der zusammen mit 4 GB RAM und kommt mit 64 GB Speicher. Genau wie bei den S-Geräten lässt sich der via microSD erweitern. Für Europa nutzt Samsung einen Exynos-Prozessor aus eigener Herstellung, konkret den 8890, also einen Achtkern-Chip.

Samsung Galaxy Note 7: Hands-on


Das mit Abstand interessanteste neue Feature des Galaxy Note 7 ist der Iris Scanner. Dass Samsung an der Integration dieses im Vergleich zu einem Fingerabdrucksensor vermeintlich noch mehr Sicherheit bietenden Features arbeitet, ist schon längere Zeit bekannt, mit dem Note 7 wird der Scanner jetzt erstmals in die Tat umgesetzt. Mit dem Scanner kann nicht nur das Telefon entsperrt werden, sondern – wenigstens mittelfristig – auch besonderes wichtige Dateien oder Informationen vor dem Zugriff anderer geschützt werden. Auch das Bezahlen mit Samsung Pay soll so demnächst möglich sein, einen Zeitrahmen dafür nennt Samsung jedoch aktuell noch nicht. Ähnlich wie bei den wenigen Smartphones mit Windows 10, die das Feature als Windows Hello ebenfalls anbieten, scheint die Bedienung gewöhnungsbedürftig, dauert länger als das Entsperren mit einem Fingerabdrucksensor und funktioniert nicht so verlässlich. Brillenträger dürften hier besonders zu leiden haben und sich schnell wieder auf das "traditionelle" Entsperren verlassen. Wer Dateien und Apps mit Hilfe des Iris Scanners schützen will, muss diese in einem "sicheren Ordner" parken.


Der S-Pen, der Stylus des Note 7, hat sich im Vergleich mit vorherigen Versionen wenig verändert, ist aber immerhin nun auch wasserdicht. Dank einer noch dünneren Spitze von 0,7mm verspricht die Verwendung jedoch ein noch akurateres Arbeiten. Lediglich 3 Gramm wiegt der Stift, der mit 4.096 Durckstufen überzeugen will. Die vier Apps, die Samsung ab Werk auf dem Note 7 für die Stiftbedienung vorinstalliert, sind in einem eigenen Ordner versammelt. Jenseits dieser Apps bietet der S-Pen aber auch neue Features für das alltägliche Arbeiten auf der Android-Oberfläche. So lässt sich einerseits jeglicher Inhalt mit Hilfe des Stifts bis zu drei Mal vergrößern, andererseits markierter Text direkt übersetzen. Samsung nutzt hierfür Google Translate. Gute Idee: Mit dem S-Pen kann ein Ausschnitt des Displays definiert und jegliche "Aktion" aufgezeichnet werden. Aus diesen Informationen baut das Telefon dann auf Wunsch automatisch ein animiertes GIF.

Mit dem Note 7 scheint Samsung ein überzeugendes Smartphone gelungen zu sein. Nichts anderes war zu erwarten, konnten doch bereits das S7 und S7 edge mehr oder weniger vollumfänglich beeindrucken. Spannend wird sein, ob das Note 7 auch bei uns ein Erfolg wird. Die letztjährige Version war in Europa gar nicht in den Handel gekommen und mit 850 Euro legt Samsung den Preis hoch an.
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