Bragi kündigt The Headphone an

Immer noch drahtlos, aber mit weniger Features
Thaddeus Herrmann
T. Herrmann|09.05.16

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Bragi kündigt The Headphone an

Die komplett kabellosen InEars von Bragi – The Dash – sorgten vor zwei Jahren für einiges Aufsehenhören, als die Kickstarter-Kampagne an den Start ging. Die InEars verzichten nicht nur auf jegliche Kabel, sondern sind mit zahlreichen Features ausgestattet, die in der unübersichtlichen Kopfhörer-Landschaft zur absoluten Ausnahme gehören. Die Verbindung zum Smartphone wird wie gelernt über Bluetooth hergestellt, die beiden Ohrhörer funken über einen eigenen Standard miteinander. Die Bedienung ist komplett Touch-basiert. Neben der Musikwiedergabe ist The Dash aber auch ein kompletter Fitness-Tracker, erlaubt das Annehmen von Telefonaten durch Kopfbewegungen und und und. Gutes Konzept, laut Reviews jedoch nur mäßig überzeugend umgesetzt. Verbindungsabbrüche sind das eine, die kleinen Ohrstöpsel mit den Fingern und Gesten zu bedienen das (komplizierte und nicht intuitive) andere.

Mit The Headphone kommt nun im November ein zweites Modell von Bragi auf den Markt, das einerseits preisgünstiger ist, und andererseits einige Features von The Dash streicht, was vielleicht gar keine schlechte Entscheidung ist. Bedient wird The Headphone über Knöpfe und nicht mehr über die berührungsempfindliche Oberfläche. Auch die Tracking-Funktionalität wurde gestrichen. Vorteil: Die suboptimale Batterielaufzeit von The Dash kann so bei The Headphone auf sechs Stunden verdoppelt werden. Weniger ist manchmal eben mehr.

150 Dollar soll The Headphone kosten. Das klingt plausibel und nachvollziehbar. Bragis Konzept von The Dash wurde bereits von Samsung mit den Gear Icon X erfolgreich kopiert, auch wenn die Ohrstöpsel der Südkoreaner ebenfalls unter kurzer Akkulaufzeit leiden.

Wer einen The Dash besitzt, kann sich heute zumindest über neue Software freuen. Version 2.1 bringt zahlreiche Neuheiten. Zum Beispiel Unterstützung für die deutsche Sprache, Integration mit Google Fit und Apple Health, sowie die Möglichkeit, die Sensoren der berührungsempfindliche Oberfläche abzuschalten, um so Fehlbedienungen zu verhindern.
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