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Neue Snowden-Leaks klären das tödliche Geheimnis dutzender Golfbälle

Die Menwith Hill Station in UK ist in Wirklichkeit eine Abhöranlage der NSA - und was für eine!
Felix Knoke
September 7, 2016
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Menwith Hill Station (MHS), die riesige Golfballanlage in North Yorkshire in Großbritannien, die seit Jahrzehnten Bürgerrechtler, Journalisten, Demonstranten und sogar Angreifer interessiert? Die MHS, die laut Betreiberin Royal Air Force "rapid radio relay" können und "Kommunikationsforschung" betreiben soll?

Laut der neusten Snowden-Leaks bei The Intercept hört die NSA damit im Rahmen des FORNSAT-Programms fremde Satellitenkommunikation ab und betreibt im Rahmen von OVERHEAD eigene Satelliten, mit denen Handytelefonate und W-Lan-Kommunikation aus dem Weltall abgeschnüffelt werden können.

Die Informationen, die der NSA über MHS zufließen sind gewaltig und ziemlich spezifisch: Laut The Intercept wurden an einem halben Tag im Mai 2011 von den "Überwachungssystemen mehr als 335 Millionen Metadaten aufgezeichnet, die Absender- und Empfängeradressen von E-Mails, Telefonnummern und Telefonzeiten von Zielpersonen aufdecken."

Diese Daten werden unter anderem direkt für Militäroperationen genutzt. Anhand der gewonnen Daten könnte die NSA auf einzelne Gruppen oder Personen zoomen, um sie dann, Zitat, "zu fangen oder zu töten." Die NSA nennt das Programm GHOSTHUNTER.

Angeblich ist es schwer, ihm zu entkommen, da es Zielpersonen in dem Moment ortet, an dem sie sich ins Internet einwählen - das habe zu einer "nennenswerten Anzahl von Fangen/Töten-Einsätzen geführt", unter anderem von einer Person, die verdächtigt wurden, al-Quaeda zu helfen und einer anderen, ihr Waffen besorgt hätte. Letztere Person sei ein paar Tagen nach ihrer Ortung von Spezialkräften samt ihrer Familienmitglieder und Angehörigen gefangen genommen worden.

Der Leak wirft - neben allen ganz offensichtlichen Fragen - auch Fragen auf, in wie weit das UK die juristisch und ethisch umstrittenen gezielten Tötungen der USA unterstützten.









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