Unterm Strich: So findet Engadget die neuen AirPods

Unser Tipp: Erstmal abwarten und auf ein Update warten
Felix Knoke
F. Knoke|09.19.16

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Bild der Apple Airpods

Sie sehen aus wie Wattestäbchen, die man bei der Morgentoilette im Uhr vergessen hat, finden unsere Kollegen von Engadget US. Aber nicht nur deswegen sollte man sich den Kauf der neuen, drahtlosen Apple-Kopfhörer besser zwei Mal überlegen. Für 180 Euro bekommt man dieselbe Qualität der In-Ohr-Kopfhörer von Apple (und viel günstigere Bluetooth-Kopfhörer sind auch nicht schlecht!).

Aber wirklich eine verpasste Chance sind die Steuerungsmöglichkeiten: Grundlegende Funktionen wie ein Track-Wechsel oder die Einstellung der Lautstärke funktionieren nur über Siri (umständlich!) oder direkt am Handy (noch umständlicher!).

Auf der Habenseite steht nicht viel: Einfach einzurichten, funktionieren gut mit Telefonanrufen und Siri-Anfragen. Wer nicht unbedingt alle Neuigkeiten von Apple haben muss, muss diese Kopfhörer jedenfalls nicht haben.

Die Vorteile

  • Idiotensichere Einrichtung
  • Siri und Anrufe funktionieren gut
  • Gute Akkulaufzeit

Die Nachteile

  • Unflexible Steuermöglichkeiten
  • Durchschnittliche Tonqualität
  • Das von den EarPods inspirierte Design taugt nicht jedem
  • Der hohe Preis (von unseren Kollegen nicht erwähnt)

Unterm Strich erscheinen die AirPods als elegante Lösung für Apple neugeschaffenes Problem der Klinkensteckerfreiheit. Aber auch wenn das Pairing und der Sprachkomfort gut sind, bleibt rätselhaft, warum Apple nicht an einer besseren Tonqualität gearbeitet hat - und warum man ausgerechnet den Siri-Umweg nehmen muss, um Basisfunktionen auszuführen. "Aber auch wenn dieser erste Versuch schief gegangen ist, hat das Konzept viel Potenzial." Ich möchte hinzufügen: Das wahrscheinlich von der Bluetooth-Drittanbieterkonkurrenz längst ausgeschöpft wird.

Apple Airpods review

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