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Die Star-Wars-Drohnen kommen

Limitierte Sammlerstücke noch vor Weihnachten
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Krieg-der-Sterne-Fans: Das Warten hat ein Ende, zumindest theoretisch. Der für die unterschiedlichsten Arten von Heli- und Quadcoptern bekannte Hersteller Propel hat in der vergangenen Woche auf einer Veranstaltung in London die Verfügbarkeit von insgesamt vier Star-Wars-Miniaturen angekündigt. Die Auslieferung des Millemium Falcon, des T-65 X-Wing Star Fighter, des 74-Z Speed Bike und des Tie Advanced X1 soll noch vor Weihnachten beginnen. Einen der liebevoll gestalteten Miniflieger zu ergattern, dürfte jedoch schwierig werden.

Zur Demonstration der Quadcopter hatte Propel Pressevertreter in das Wachsfigurenkabinett Madam Tussauds eingeladen. Im großen Kuppelsaal zeigten trainierte Piloten die Möglichkeiten der Quadcopter. Denn anders als "normale" Drohnen geht es bei den Star-Wars-Fliegern vor allem um das Mit- und Gegeneinander. Natürlich kann man auch schon mit einem Exemplar Spaß haben, die eigentliche Idee ist jedoch, im Team zu spielen. Bis zu 24 Drohnen können im Verbund in die Lüfte aufsteigen und gegeneinander kämpfen. Das Abschießen erfolgt standardmäßig mit einem Infrarot-Licht, die Fluggeräte können jedoch auch mit einem Laser nachgerüstet werden. Während einer Runde (sprich: einer Akkuladung) hat jeder Spieler drei Leben zur Verfügung, die prominent auf der Fernbedienung angezeigt werden. Bevor der Kampf beginnt, können in einem Flugsimulator Erfahrungen gesammelt werden. Der wird auf dem Smartphone oder Tablet installiert, wird jedoch ebenfalls mit der Fernbedienung gesteuert. Das Mobilgerät dient lediglich als Display und soll das Flugverhalten der Drohnen visualisieren. Und vor allem Neulinge an die mitunter rasante Geschwindigkeit der Fluggeräte gewöhnen. Je nach Modell liegt die bei bis zu 80 km/h.



Die handbemalten Quadcopter werden in einer luxuriösen Verpackung geliefert, die alle Star-Wars-Fans mindestens so glücklich machen dürfte, wie die Drohnen selbst. Klappt man den Deckel auf, werden sofort bekannte Melodien aus den Filmen abgespielt, auch die Fernbedienung nimmt mit den Stimmen der Film-Charaktere "Kontakt auf" mit den Spielern. Das ist in echt genauso cool, wie es sich liest, scheint aber auch der Hauptgrund dafür zu sein, warum man sehr viel Glück wird haben müssen, ein Exemplar der ersten Auflage zu ergattern. Während der Präsentation wurde immer wieder betont, dass man sich bei Propel bewusst sei, die Nachfrage nicht decken zu können. 2017 sollen die Quadcopter dann in größeren Stückzahlen verfügbar sein. Ob man dann auf die aufwendige Verpackung und das händische Bemalen verzichten werde, wurde nicht verraten.





Drei der vier Drohnen lassen sich ab morgen vorbestellen. 270 Euro kosten die Fluggeräte pro Exemplar. Neben der Drohne selbst gehören die Fernbedienung sowie zwei Akkus zum Lieferumfang. Je Batterie soll Flugvergnügen von bis zu acht Minuten möglich sein. Der Millenium-Falke, das schnellste Modell der Reihe, wird in Deutschland zunächst nicht angeboten. Wie viele Drohnen im ersten Schwung wirklich verkauft werden? Unbekannt. Das Projekt der Star-War-Drohnen, das wurde in London mehr als deutlich, ist auf Kante geplant. Die gezeigten Demo-Geräte waren final, die Fernbedienungen noch Vorserienmodelle. Anfassen war genauso tabu wie das eigene Ausprobieren: schade.



Auf ein Feature, das bei Drohnen mittlerweile zur Standardausstattung gehört, muss man bei den Krieg-der-Sterne-Fliegern verzichten: die Kamera. Das passe dem Lizenzgeber Disney nicht ins Konzept, war zu hören. Doch, wenn die Fluggeräte faktisch Drohnen sind: Das Konzept ist ein anderes. Was als Quadcopter verkauft wird, ist vor allem ein Lasertag-Spiel für die Luft. Ein anderer, erfrischender Ansatz mit toller Hardware und durchdachten Features. Bleibt die Hoffnung, dass die ersten Geräte wirklich noch vor Weihnachten bei Star-Wars-Fans und/oder Drohnen-Enthusiasten eintrudeln werden.










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