HomeHub: Microsoft tritt gegen Amazon Echo und Google Home an

Gute Software ist der bessere Lautsprecher
Thaddeus Herrmann
T. Herrmann|12.05.16

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HomeHub: Microsoft tritt gegen Amazon Echo und Google Home an

Auch Microsoft will einen Teil vom SmartHome-Kuchen abhaben, den Amazon mit dem Echo und Google mit dem Home gerade so erfolgreich besetzen. Die Strategie ist nach aktuellem Stand jedoch eine andere. Keine neue Hardware – kein Lautsprecher – muss einen Platz im Wohnzimmer oder in der Küche finden, Microsoft wählt das Gerät, das ohnehin schon praktisch überall fest installiert ist: den PC.

Wie WindowsCentral berichtet, soll das Projekt "HomeHub" mit einem kommenden Update von Windows 10 vorgestellt und freigegeben werden. Noch nicht entschieden ist, ob es schon 2017 so weit sein wird oder doch erst ein Jahr später. Teil des Explorer-Updates ist "HomeHub" jedoch nicht.

"HomeHub" soll vom Lockscreen des Rechners zugänglich sein und allen Familienmitgliedern zur Verfügung stehen. Um das umzusetzen, soll die gesamte Konto-Verwaltung von Windows 10 neu organisiert werden. So ließe sich Cortana zukünftig nicht nur ohne persönliches LogIn ansprechen, auch Kalendereinträge, Zugriff auf Apps und andere Daten könnten so familienübergreifend geregelt werden. Das ist einerseits ein anderer, tatsächlich neuer Ansatz für die Sprachsteuerung der virtuellen Assistenten. Und andererseits könnte dadurch die Entwicklung einer neuen Art von Gerät befeuert werden: ein auf die Bedürfnisse und die Kommunikation von Familien zugeschnittenes "schwarzes Brett", auf dem Informationen genauso ausgetauscht werden können, wie sämtliche SmartHome-Komponenten gesteuert. Der Zugang via iOS und Android zum System sei ebenfalls in Planung.

Ob diese Features genauso umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Das Projekt ist aktuell in der Entwicklung, da kann sich noch vieles ändern. Innerhalb der Windows-Abteilung bei Microsoft kümmert sich das "Familien-Team" um die Ausarbeitung.
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