Auch Apple, Microsoft, Uber und Airbnb helfen Immigranten

Visa-Probleme und Einreiseverbote einen die Tech-Firmen
Sascha Koesch
S. Koesch|01.29.17

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Sascha Koesch
January 29, 2017 4:30 AM
Auch Apple, Microsoft, Uber und Airbnb helfen Immigranten

Nach Google haben sich jetzt eine Menge weiterer Firmen zu den überstürzten neuen Bestimmungen der US-Regierung geäußert, Visa für Menschen aus Syrien, Irak, Iran und weiteren Staaten des vorderen Orients vorerst für 90 Tage auszusetzen.

Denn nicht zuletzt sind in all diesen weltweit operierenden Firmen auch die eigenen Mitarbeiter betroffen, von denen einige mit Arbeitsvisa angestellt sind und nun das Land nicht mehr verlassen können, andere von ihrem Urlaub oder Geschäftsreisen nicht mehr zurückkehren können.

Apple bietet für seine Mitarbeiter Unterstützung an und will direkt mit den zuständigen Stellen im Weißen Haus über die negativen Auswirkungen der Executive Order Trumps reden. Uber will die betroffenen Fahrer ihrer Firma für die kommenden drei Monate entschädigen. Der CEO Travis Kalanick meinte: "Sie sollen sich nicht sorgen, dass Essen auf den Tisch kommt".

Microsoft hat seinen Mitarbeitern auch legale Unterstützung und Hilfe versprochen.

Der Netflix CEO Reed Hastings betrachtet die neuen Regelungen als "unamerikanisch", Tim Cook beteuert, dass "Diversität stärker macht" (nicht zuletzt war ja auch Steve Jobs ein Kind von syrischen Immigranten). Jack Dorsey von Twitter beschwert sich über die finanziellen Probleme die diese Entscheidung hervorruft und Mozilla sagt es wäre eine "Barriere für Innovation".

Der Chef von AirBnb will für alle die jetzt direkt von der Regelung betroffen sind und nicht in die USA einreisen können, sogar freie Unterkünfte besorgen. Und selbst Elon Musk, der ja als Berater für Trump arbeitet, findet diese Methode ist nicht der beste Weg um die Probleme des Landes zu lösen.

An den großen Flughäfen der USA gibt es derweil Proteste gegen die neue Praxis, in New York streiken die Taxi-Fahrer zur Unterstützung (was wiederum zu Problemen mit Uber führt) und eine Richterin versucht den Einreisestopp gerichtlich aufzuheben.

Photo von @luckytran Twitter.
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