Denis Villeneuve soll sich an Dune die Finger verbrennen

Frank Herberts Unverfilmbarkeit soll verfilmt werden
Felix Knoke
F. Knoke|02.02.17

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Felix Knoke
February 2nd, 2017
Denis Villeneuve soll sich an Dune die Finger verbrennen

Er hat Blade Runner neuverfilmt. Und jetzt soll Denis Villeneuve auch Dune neuverfilmen. Das teilte Brian Herbert, Sohn des Dune-Autoren Frank Herbert, über Twitter mit.

Bereits im November hatte Variety gemeldet, dass Legendary Entertainment sich die Rechte an Dune für Film- und Serienproduktionen gesichert habe.

Dune, die fantastische Romanserie von Frank Herbert, ist eine Falle für größenwahnsinnige Filmschaffende: Großer Stoff, große Figuren, große Wendungen, ganz großes Mysterium - aber alles so breit und verwoben und angedeutet ausgearbeitet, dass es einer notwendigen Vereinfachung für die Leinwand nicht standhalten würde. Wer Dune verfilmt, dreht einen anderen Film.

Und wie schief das gehen kann, das mahnmalt noch immer David Lynchs Filmkatastrophe (die aber nur mit einiger Distanz als Filmklassiker durchgehen kann). Es gibt ja sogar mit Jodorowsky's Dune einen Film darüber, wie Untergrundstar Alejandro Jodorowsky am Material scheiterte. Den nötigen Größenwahn, überhaupt über eine Verfilmung nachzudenken, brachte er offenbar mit: Er wollte nach eigener Aussagen teinen Film drehen, der eine Religion gründen würde - eine clevere Anspielung auf das (falsche) Gerücht, wonach Frank Herbert, Robert A. Heinlein und L. Ron Hubbard einmal eine Wette darüber abgeschlossen hatten, wer als erster eine Religion gründen könne?



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