Kritische Updates lädt Windows 10 ab sofort immer herunter

Eingeschränkter Update-Zwang auch bei getakteten Verbindungen
Felix Knoke
F. Knoke|03.21.17

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Felix Knoke
March 21st, 2017
Kritische Updates lädt Windows 10 ab sofort immer herunter

Screenshot von Windows 10Microsoft bietet in Windows 10 eine nette Funktion für Menschen mit schwacher oder getakteter Datenleitung an: Wer will, kann Updates für das Betriebssystem immer nur dann herunterladen, wenn es unbegrenzten Datenzugang gibt. Gibt es nur eine getaktete Verbindung, zum Beispiel über einen Surf-Stick oder eine alte Dial-up-Verbindung, wird die automatische Installation der Updates verschoben.


Nun, in der neuesten Vorabversion zeigt Microsoft, was es von solchen Wünschen plötzlich wenig hält. Wer Updates nicht über getaktete Verbindungen automatisch herunterladen will - muss nun doch einige Updates in Kauf nehmen, von denen Microsoft denkt, dass sie "zur weiteren reibungslosen Ausführung von Windows erforderlich" seien.

Ein Microsoft-Sprecher erklärte bei Winsupersite:

"Wir wollen keine großen Updates über getaktete Verbindungen schicken, aber könnten das in Zukunft für kritische Updates benutzen."

Positiv interpretiert: Microsoft behält sich vor, wirklich wichtige Updates, zum Beispiel bei denen es um die Sicherheit der Nutzer geht, auf jeden Fall ausliefern zu können - oft sind diese Fixes ja auch nicht besonders groß.

Negativ interpretiert: Glaubt man das bei einem Konzern, der durch besonders dreiste Zwangs-Updates und immer krassere Werbung auf Ebene der Nutzeroberfläche des Betriebssystems aufgefallen ist? Und was ist das für eine Sprache: "reibungslose Ausführung von Windows". Nach Sicherheit und Notfall hört sich das nicht an.
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