Steam überarbeitet den Geschenke-Prozess

Kampfansage an den Graumarkt
Felix Knoke
F. Knoke|05.05.17

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Steam überarbeitet den Geschenke-Prozess

Steam auf Fernseher

Die Spieleplattform Steam hat ein paar Änderungen an der Steam-Geschenkfunktion bekannt gegeben. Steam-Titel können nun nur noch direkt an einen Adressaten verschickt werden - man kauft ein Spiel oder eine Software also im Namen einer anderen Person, auf Wunsch auch Monate im Voraus zu einem Wunschtermin. Was damit entfällt, ist das Verschenken von Titeln per E-Mail oder das Aufbewahren von Titeln im eigenen Inventar. Nimmt ein Beschenkter ein Geschenk nicht an, wird dem Käufer der Kaufpreis erstattet.

Steam erklärt die Änderung nicht. Aber es liegt nahe, darin eine Kampfansage gegen den Spiele-Graumarkt zu sehen. Bisher konnten zum Beispiel Graumarkt-Händler günstige Spiele im Angebot als "Geschenk" in ihrem Inventar horten. Später, wenn der Preis des Spiels wieder gestiegen ist, können diese Spiele zu einem höheren Preis zum Beispiel über Ebay verkaufen werden.

Dass Steam dem einen Riegel vorschieben will, zeigt sich auch daran, dass Spiele nicht mehr ohne Weiteres über Landesgrenzen hinweg verschenkt werden können. Ist der Preisunterschied zwischen zwei Steam-Shops zu groß, verweigert Steam das Geschenk (im NeoGAF-Forum ist von 10 Prozent Preisunterschied als Verbotsschranke die Rede).

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