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Bericht: Tesla verantwortlich für weltweite Batterie-Verknappung

Gekaufte Kapazitäten können in der Gigafactory nicht schnell genug verbaut werden
Thaddeus Herrmann
December 6, 2017
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Bericht: Tesla verantwortlich für weltweite Batterie-Verknappung

Berichte über etwaige Probleme bei Tesla gehören mittlerweile fast zum Tagesgeschäft. Die vollmundigen Versprechen von Elon Musik lassen sich zwar gut vermarkten, können aber oft genug nicht eingehalten werden. Vor allem bei der Produktion der Elektroautos hängt Tesla gnadenlos hinterher. Ein Artikel bei etnews beschreibt nun, wie die eigene Überschätzung zu globalen Problemen führen kann.

Um genug Batterien und Akkus für die eigenen Produkte herstellen zu können, habe Tesla für die Gigafactory einen Großteil der dafür benötigten Rohstoffe und Bauteile weltweit aufgekauft. Vor allem bei Panasonic, die nun die Anfragen anderer Unternehmen nicht mehr bedienen könnten und den heimischen japanischen Markt notgedrungen austrocknen lassen. Zylindrische Batterien und Akkus seien in Japan schlicht nicht mehr zu bekommen.

Anderer Zulieferer wie Samsung, LG oder Murata könnten den Markt ebenfalls nicht ausreichend bedienen. Diese Verknappung dringend benötigter Bauteile hat globale Konsequenzen.

In der Elektronikbranche kommt es immer wieder zu Lieferengpässen bestimmter Komponenten. Aktuelles Beispiel ist Flash-Speicher für Smartphones und Laptops. Nur wer langfristig plant und Kapazitäten im Voraus einkauft, kann seine Produkte herstellen und ausliefern. Genau dies tut Tesla aber nicht. Tesla sitze also buchstäblich auf den Komponenten, die von anderen Herstellern so dringend benötigt werden, kann sie selber aber nutzen.

Verantwortlich für die Unterproduktion sei einerseits die mangelhafte Organisationsstruktur in der Gigafactory, andererseits aber auch der Standort der Produktionsstätte in der Wüste von Nevada – kein attraktiver Arbeitsplatz. Auch der Vorsatz, die Fabrik nur mit erneuerbaren Energien zu betreiben, führe immer wieder zu Problemen.

Tesla expandiert derweil munter weiter. Mitte Oktober hatte das Unternehmen rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen, auch in der Gigafactory.












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