Plant Amazon ein eigenes YouTube?

Vimeo kaufen wäre einfacher
Thaddeus Herrmann
T. Herrmann|12.21.17

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Plant Amazon ein eigenes YouTube?
Plant Amazon ein eigenes YouTube?

Der Streit zwischen Amazon und Google, der nach aktuellem Stand dazu führen wird, dass YouTube ab dem 1. Januar nicht mehr auf Amazons Fire TV zur Verfügung steht, treibt merkwürdige Blüten. Kurz nach der diesbezüglichen Ankündigung Googles reichte Amazon in den USA Anträge auf neue Schutzmarken ein: "Amazontube" und "Opentube". Die begleitenden Erläuterungen beschreiben genau das, was YouTube oder auch Vimeo anbieten. Der Dienst würde es Nutzern möglich machen "Inhalte, Fotos, Videos, Text, Daten, Bilder etc." zu teilen. Das Stichwort "Tube" ist zusätzlicher Stichwortgeber und dürfte Google ganz und gar nicht gefallen.

Amazon hat nicht nur die Anträge auf die Markenregistrierung gestellt, sondern auch zahlreiche Domains registriert, die zu dem Plan passen, eine YouTube-Konkurrenz aus der Taufe heben zu wollen: AlexaOpenTube.com, AmazonAlexaTube.com und AmazonOpenTube.com.

Zwar kennt man sich rein technisch mit dem Video-Streaming gut aus bei Amazon, die Frage ist aber, woher die Inhalte kommen sollen. YouTube ist längst eine gelernte Kulturtechnik, Vimeo oder auch DailyMotion haben ihre Nischen gefunden. Selbst für ein Schwergewicht wie Amazon dürfte es schwierig werden, überzeugende Argumente zu liefern – von Monetarisierungs-Konzepten ganz abgesehen.
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