AMG will Linkin Park mitentscheiden lassen, wie ihre E-Autos klingen

Werden Fahrgeräusch-Updates etwas kosten?
Felix Knoke
F. Knoke|12.26.17

Sponsored Links

Felix Knoke
December 26th, 2017
AMG will Linkin Park mitentscheiden lassen, wie ihre E-Autos klingen

Auto von Mercedes-AMG

E-Autos in Amerika müssen ab 2019 ein künstliches Geräusch erzeugen, wenn sie langsam fahren. Das hat die amerikanische Verkehrsbehörde NHTSA vor einem Jahr festgelegt. In Europa müssen Fahrzeuge bis zu einer Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometer solch ein Geräusch erzeugen, vorübergehend muss es aber von der Person am Steuer deaktiviert werden können.

So sollen Fußgänger und Fahrradfahrer vor herannahenden Todesgefahren gewarnt werden. Autofirmen wie Nissan nutzen das als seltsame Marketing-Möglichkei aus - zum Beispiel der Nissan Canto singt, wenn er beschleunigt.

Aber der Autohersteller Mercedes-AMG geht noch einen Schritt weiter und hat die Band Linkin Park laut Wheels gebeten, ihre Klangvorstellung vom elektrischen Fahren zu vertonen. "Wir verkaufen Emotionen und Klang ist ein zentraler Baustein von Emotionen" sagt Geschäftsführer Tobias Moers. "Wir arbeiten an künstlichen Klängen, weil wir das müssen."

Viele Klang-DesignerInnen arbeiten am E-Ton der AMG-Autos. Es ist also nicht klar, welche Rolle Linkin Park jenseits des PR-Magnetismus spielen. "Wir begannen damit vor Jahren", so Moers weiter. "Wir haben eine Arbeitsgruppe für künstliche Klänge gegründet und mit Spiel-Spezialisten und Film-Tonkünstlern zusammengearbeitet."

AMGs E-Autos werden erst Mitte der 2020er auf den Markt kommen. Bis dahin haben die KlangdesignerInnen und die Band noch einiges an Entwicklung vor sich.

All products recommended by Engadget are selected by our editorial team, independent of our parent company. Some of our stories include affiliate links. If you buy something through one of these links, we may earn an affiliate commission.
Popular on Engadget