Cambridge Analytica Whistleblower packt aus

Allerdings fühlen wir uns danach nicht mehr ausgezogen
Sascha Koesch
S. Koesch|03.18.18

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Sascha Koesch
March 18th, 2018
Cambridge Analytica Whistleblower packt aus
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Es war die große Story rings um den Wahlkampf in den USA. Cambridge Analytica sollte über Facebook-Daten die Wahl in den USA so gut manipuliert haben, dass sie für Trump jeden Amerikaner zielgenau beeinflussen konnten. Jetzt, nachdem Facebook Cambridge Analytica von ihrer Plattform verbannt hat, redet ein Whistleblower, Christopher Wylie, der dort gearbeitet hat.

Es war schon klar, dass sie über eine Facebook-App (thisisyourlife), deren Nutzung über Amazons Mechanical Turk belohnt wurde, ca. 50 Millionen Account-Infos bekommen hatten. Das soll nach Aussagen aller damals so legal im Rahmen der Facebook-Terms gelaufen sein. 30 Millionen davon sollen genau genug gewesen sein, um in der der damals oft genug besprochenen "Psychographic" als Target für die Wahl zu dienen.

Sie sollen allerdings tatsächlich diese Daten nach Änderung der Facebook-Bedingungen gelöscht haben, aber haben in der Trump Wahl dann wohl auf Analysen zurückgegriffen, die sie schon für die Wahlkampagne für Ted Cruz entwickelt hatten.

Wie dem auch sei, interessanter ist an dem Interview mit Wylie eigentlich, wie Cambridge Analytica eigentlich direkt für Steve Bannon konfektioniert wurde, inklusive dem Namen und dem Ort (Cambridge), der eher ein Pop-Up-Büro extra für Bannon war.

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