ZTE darf in den USA keine Güter und Dienstleistungen mehr kaufen

Wie weiter ohne Android und Snapdragon?
Thaddeus Herrmann
T. Herrmann|04.19.18

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ZTE darf in den USA keine Güter und Dienstleistungen mehr kaufen
ZTE darf in den USA keine Güter und Dienstleistungen mehr kaufen

ZTE steht in den USA schon seit längerer Zeit immer wieder in der Kritik und unter Beschuss seitens von Regierungsbehörden. Der Konflikt, der jetzt zur Eskalation geführt hat, schwelt bereist seit einem Jahr. Damals gab man sich bei ZTE optimistisch und zahlte über eine Milliarde US-Dollar. ZTE hatte Güter und Dienstleistungen in den Iran verkauft und somit gegen das geltende Handelsembargo verstoßen.

Nun hat das US-amerikanische Handelsministerium jedoch Konsequenzen gezogen und das chinesische Unternehmen mit einer Exportsperre belegt. Das bedeutet, dass ZTE keine Produkte mehr aus den USA beziehen darf. Der auslösende Vorwurf: ZTE habe bei der Aufklärung falsche Angaben gemacht. Die Sperre gilt für zunächst sieben Jahre.

Für ZTE könnte dies weitreichende und katastrophale Folgen haben. Chips von Qualcomm darf die Firma nun nicht mehr kaufen und in Smartphones und anderen Geräten verbauen. Und selbst die zukünftige Nutzung von Android als Betriebssystem ist mehr als fraglich: Die Google-Software fällt ebenfalls unter die Sperre. ZTE könnte zwar nur den Open-Source-Teil nutzen, die Bestückung der Telefone mit allen Google Services (inkl. dem Play Store) wären so aber nicht möglich.
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