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Tunebug Vibe: Resonanzkäfer für Raumklangforschung im Alltag

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Musik kommt dieser Tage ja notorisch von mobilen Geräten, aber jenseits von Kopfhörern tut sich leider ein gähnendes Lautsprecherloch auf. Eine adäquate, also mobile Lösung für echten Raumklang ist also schwer gefragt und der Ansatz des Tunebug Vibe ist dabei durchaus vielversprechend. Das 150 Gramm schwere Gadget nutzt nämlich alle denkbaren Dinge in Reichweite als Resonanzkörper und das mit teils erstaunlich voluminösen Resultaten. Das grundsätzliche Problem dabei ist, dass es einer gehörigen Portion Bastlerfantasie bedarf, um aus der jeweiligen Situation den optimalen Klang herauszukitzeln, etwa indem man den Tunebug auf einer fast leeren PET-Flasche platziert und diese wiederum an der richtigen Stelle auf dem Tisch. Konkret krankt der Tunebug noch an Kinderkrankheiten wie dem viel zu schwachen Magneten oder dem knauserig kurz gehaltenen Miniklinkenkabel, hier könnte die Bluetooth-Version, die in Planung sein soll, die Resonanzexperimente mächtig vereinfachen. Mit 59 Euro ist das Gerät zudem ein wenig teuer geraten, aber das Prinzip hat es uns tatsächlich angetan.

[via de-bug]

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