Image credit:

Wissenschaftler bringen Kolibakterien das Speichern bei

Share
Tweet
Share
Save


An der Universität von Hong Kong haben Wissenschaftler einen Weg gefunden, einen Stamm Bakterien dazu zu bringen Daten zu speichern und auch zu verschlüsseln. Bei ihrem Verfahren haben sie die Daten (in diesem Fall die Declaration of Independence) in die DNA der Bakterienzellen eingebracht, die sie durch genetische Rekombination auch verschlüsseln können. Das klingt ziemlich unglaublich, aber die Technologie steht noch ziemlich am Anfang: die Daten auszulesen ist laut Tim Middleton von der Cambridge University noch "langwierig und teuer", außerdem besteht die Möglichkeit, dass die Daten mit ihren Wirten sobald diese mutieren das ebenfalls tun. Momentan besteht die einzige potentielle Anwendung im Speichern von Copyrightinformationen in genetisch veränderten Organismen, in Zukunft ist aber so ein Speichermedium denkbar, das keinen Strom braucht und den nuklearen Winter überleben könnte, allerdings ohne Nahrung in Form von Zucker und Aminosäuren auch nicht auskommt.

From around the web

ear iconeye icontext filevr