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HP stellt webOS Geräte ein, plant Auslagerung der PCs

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Es kam überraschend. Mindestens so überraschend wie der Umschwung von Nokia auf Windows Phone 7. Vor gerade mal etwas mehr als einem einem Jahr hatte HP webOS via Palm für 1,2 Milliarden gekauft, und schon ist das Experiment vorbei und die mobilen Betriebssysteme schon wieder um einen Player geschrumpft. Der genaue Wortlaut war folgender:
"In addition, HP reported that it plans to announce that it will discontinue operations for webOS devices, specifically the TouchPad and webOS phones. HP will continue to explore options to optimize the value of webOS software going forward."
Manch einer mag darin einen Hoffnungsschimmer für webOS (vielleicht ein möglicher Verkauf?) sehen, aber wir halten das für eher unwahrscheinlich. Zwar sagt HP nur, dass die die Geräte einstellen, aber wer unter den Smartphone-Herstellern würde sich auf noch ein ungewisses Betriebssystem einlassen wollen, das obendrein nur auf Qualcomm-Chips läuft. Gestern noch ist sang- und klanglos das Pre 3 releast worden. Aber hat das überhaupt jemand mitbekommen? Und es liegen ja auch noch für 100 Millionen Dollar unverkaufte TouchPads rum. Doch mit dem Ende von webOS Geräten ist nicht genug. Die Personal Systems Group soll ausgegliedert werden. Das hiesse PCs, Handys, Festplatten, das alles wird von einer eigenen Firma übernommen. Oder in ca. einem Jahr, wenn es dann wirklich so weit ist. Jetzt bejammern wir erst mal das schnelle Ende von webOS.

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