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Amazons Fire Phone überzeugt nicht: Pflicht verhauen, Kür mit Potential (Video)

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In den USA geht heute Amazons erstes Smartphone heute in den Verkauf: mit Zweijahresvertrag soll das Fire Phone 200 Dollar kosten, ohne 650 Dollar, womit das Gerät sich prompt in die Konkurrenz der Flaggschiffklasse begibt, wahrscheinlich um glorreich zu scheitern - so jedenfalls das Resümee unserer US-Kollegen, die das Fire Phone in den letzten Tagen gründlich getestet haben. Weiter im Text und Video nach dem Break.

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Das Problem von Amazons Erstling ist, dass er die Smartphone-Standards nicht erfüllt und die neuen Funktionen mit Alleinstellungsmerkmal zwar viel Potential zeigen aber eben auch (noch) nicht mehr. Die Enttäuschung verwöhnter Smartphone-Nutzer fängt dabei beim Design an, das an einen nicht besonders wertigen Prototyp erinnert, geht beim klobigen Gefühl weiter, mit dem das Gerät in der Hand liegt, und endet bei der Auflösung des 4,7-Zoll-Displays (720p), lahmer Bluetooth-Anbindung und dem auf die Amazon-Welt zentrierten Fire OS 3.5, das auf Android 4.2 basiert.


Derweil sind die exklusiven Parade-Funktionen zwar im Prinzip toll, aber davon hat der Nutzer mangels passender Ökosystemene vorerst wenig. Für die an sich überzeugende 3D-Darstellung mittels Augen-Tracking (Dynamic Perspective) fehlt schlicht noch die kritische Masse Apps, während das Einkaufen-per-Kamera (Firefly) sich noch in wirklich verblüffende Produktgruppen vorarbeiten muss.

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