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Studie: Kommerzielle Überwachung

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Eine gerade veröffentlichte Studie des Wiener Wolfie Christie ("Programmierer, Researcher, Netzaktivist, Game Designer und Künstler") beleuchtet Ausmaß und Möglichkeiten des kommerziellen User-Trackings im Netz.

Es sind bei weitem nicht nur Google und Facebook, die uns ausspionieren. In welcher Form werden unsere Daten heute durch Unternehmen digital erfasst und verwertet? Welche Schlüsse lassen sich aus der Auswertung unseres Online-Verhaltens ziehen? Wie könnte kommerzielle digitale Überwachung zukünftig unseren Alltag prägen? Und: Was tun?

Spannende Sache! Es geht um Verhaltensprognose und Persönlichkeitsprofile, Charaktere und Emotionen, um die Verwertung solcher Daten in Marketing, Handel, Versicherungs-, Finanz- und Personalwirtschaft, zur Bonitätsprüfung, Personalentscheidung, Preisdiskriminierung, Krankheitsprognose und möglicherweise emotionale Manipulation. Darum, um welche Smartphones, Wearables und Teile des Internets der Dinge unser Verhalten in Daten konvertieren, also um Wearables und alltägliche Überwachung und darum, welchen Wert all diese Daten überhaupt haben und wie sie gehandelt werden.

Das Miss- und Nießbrauchspotenzial beschreibt das Kapitel gesellschaftliche Folgen von kommerzieller digitaler Überwachung, die Gegenwehr wird schwer (Übersicht nach dem Break).

(Bild: Beispiele aus dem Consumer Data Products Catalog von Acxiom, der hunderte
der Eigenschaften auflistet, die das US-Unternehmen anbietet / CC BY-SA 3.0 Cracked Labs)

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