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Schneller geht immer: Li-Fi Übertragung mit 224 Gbit/s

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Bei WiFi Übertragungen, ist selbst mit der Wireless Gigabit Alliance (aka WiGig) vorerst nicht mit mehr als 7 Gbit/s zu rechnen. Li-Fi, d.h. Licht als Überträger von Daten, wie es eh schon in Fiberglas-Leitungen praktiziert wird, verspricht da einiges mehr. Auf wenn Li-Fi natürlich an eine Sichtverbindung der Lichtquelle und des Empfängers gebunden ist, also weitaus eingeschränkter als die Radiowellen von WiFi nutzbar ist, wird ständig an der Verbesserung dieser Systeme gearbeitet. An der Oxford Universität ist es jetzt im Rahmen des Ultra-Parallel Visible Light Communications Projektes gelungen, über 6 verschiedene Wellenlängen von Infrarot eine Datenübertragung von 224 Gbit/s mittels eines holographischen Strahls hinzubekommen. Der Empfänger der Daten muss sich allerdings an einer festen Position aufhalten, denn die Ausrichtung des Lichts ist alles andere als einfach. Die Crew rings um Dominic O'Brien arbeitet allerdings daran, ein System zur Lokalisierung für diese Licht-Verbindungen zu schaffen. Wir brauchen uns allerdings keine Hoffnung auf radikale Beschleunigung des Netzwerkens durch Li-Fi zu Hause machen, denn am Ende wüssten die Standardgeräte bei selbst schnellsten SSDs mit PCI Express oder (bald) SATA Express eh kaum was sie mit diesen Geschwindigkeiten anfangen könnten.

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