Image credit:

Samsung Pay: Mobiles Bezahlen mit dem Galaxy S6

0 Shares
Share
Tweet
Share
Save


Samsung Pay heißt der neue Service für mobiles Bezahlen, mit dem sich das Unternehmen gegen Apple, Google und die gesamte weitere Konkurrenz in Stellung bringen will. Der Dienst soll im kommenden Sommer an den Start gehen und verbindet mehrere technische Standards, um das Bezahlen mit dem Handy an möglichst vielen Kassensystemen zu garantieren.

Samsung Pay funktioniert mit NFC, unterstützt aber auch "Magnetic Secure Transmission", kurz MST. Was verbirgt sich dahinter? MST gaukelt den Terminals, die nicht NFC-fähig sind, vor, dass eine Kreditkarte durchgezogen wurde. Eine Wischgeste vom unteren Rand des Displays des S6 oder S6 Edge öffnet die Bezahl-App. Hat man die Karte ausgewählt, mit der man bezahlen möchte, wird die Transaktion mit einem Check des Fingerabdrucks auf dem Homebutton bestätigt. Ist dies geschehen, hält man das Telefon an das Kartenterminal und ein entsprechendes Signal simuliert das Durchziehen der Karte.

Samsung hat diese Technologie von LoopPay adaptiert, einem Unternehmen, das kürzlich übernommen wurde. Unklar bleibt, wie sich das System gegenüber Karten verhält, die mit eigenen Chips ausgestattet sind. Was hingegen klar ist, ist dass auch Samsung Pay auf Tokens beim Bezahlvorgang setzt, einem System, das auch bei Apple Pay eine entscheidende Rolle spielt und allen großen Playern wie Visa und Mastercard unterstützt wird. Mit beiden Kreditkartenunternehmen kooperiert Samsung für den eigenen Bezahldienst genauso wie mit US-amerikanischen Banken wie Citi, JPMorgan Chase oder der Bank Of America.

Samsung Pay soll zunächst in Südkorea und den USA, wenig später dann jedoch auch in Europa und China gestartet werden.

Welches System am Ende erfolgreicher ist, bleibt abzuwarten.

From around the web

ear iconeye icontext filevr