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Oculus-VR-Brille: Kein Verkauf in Deutschland wegen Namensstreit

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In Deutschland gibt es einen Hersteller für medizinisch-augendiagnostische Optikgeräte mit Namen „Oculus". Und das nicht erst seit gestern: Die Ursprünge des Unternehmens reichen bis in das Jahr 1895 zurück, der Name Oculus wird seit 1932 verwendet. Bereits am 8. August 2014 hat es deswegen gegen Oculus VR eine einstweilige Verfügung erwirkt: Demgemäß ist es der US-amerikanischen Firma Oculus VR untersagt, das Zeichen Oculus u.a. für Datenbrillen zu verwenden, so dass die VR-Brille mit der Bezeichnung "Oculus Rift" in Deutschland nicht mehr verkauft werden darf. Letztlich sei eine gütliche Einigung an „den inakzeptablen Vorstellungen der Firma Oculus VR" gescheitert, heißt es in einer Pressemitteilung aus Wetzlar.

Sollte Oculus VR unter diesem Namen in Deutschland agieren, drohe laut dem Beschluss des Landgericht Frankfurts ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro, schreibt heise. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig, so dass Oculus VR gegen den Beschluss noch Widerspruch einreichen kann.

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