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So verargumentiert Apple wenig Speicher und wenig Akku im iPhone

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Apples Marketingchef Phil Schiller ist ein Meister des Um-den-Brei-Redens, hat er gerade in einem Interview für John Grubers Podcast "The Talk Show" bewiesen: Gruber konfrontiert Schiller mit ein paar wenig überraschenden Fragen zum 16-GB-Wahn- und Flach-vs-Akkulaufzeit-Irrsinn der iPhones und der antwortet mit heißer Luft: Nur weil Apple bei den günstigeren Modellen am Speicher spare, könnten dort teure Kameras drin sein und außerdem wandern ja eh immer mehr Daten in die Cloud. (An dieser Stelle erinnere man sich kurz an iOS 8, das zur Installation mal eben 6 Gigabyte freien Speicher benötigte.)

Das andere heiße Thema: Warum macht Apple die Handys immer flacher anstatt zum Beispiel ihre Akkulaufzeit zu steigern. Niemand will sowas, antwortete Schiller sinngemäß. Außerdem hätte Apple die perfekte Balance von Akkulaufzeit und Flachheit erreicht.

Bei den Kollegen von 9to5mac und Boy Genius Report ist jetzt das Gequengel groß: Solche Antworten sind kein Wunder, schreiben sie. Immerhin ist Schiller ja Marketingchef. Was sie dabei nicht sagen: Dass das Marketing eben mehr ist als heiße Luft, sondern auch sorgfältig abgestimmte Preise und Leistungsdaten, um Kunden effizienter zu melken, Konkurrenten zu bedrängen und Verkaufsplätze zu sichern. Sprich: Argumente hin oder her, ein saftiger Beschiss-Anteil ist bei den Gründen für wenig Speicher und Akku/Flach-Abwägungen auch dabei.

[Bild: Blake Burris / Leopard iChat, phil schiller is wacky / CC BY 2.0]

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