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Kometen-Lander Philae ist wach

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Das Bangen um die Funktionsfähigkeit Philaes ist vorbei. Am Samstag hat sich der Kometen-Lander der ESA aus seinem Winterschlaf auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko zurück gemeldet, frohlockt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Projektleiter Stephan Ulamec:

„Philae geht es sehr gut: Er hat eine Betriebstemperatur von minus 35 Grad Celsius und verfügt über 24 Watt. Der Lander ist somit betriebsbereit."

300 Datenpakete habe das Lander-Kontrollzentrum bereits empfangen. Darunter waren nicht nur neue, sondern auch historische Daten. Der Lander muss also zwischendurch wach gewesen sein, hatte aber keine Verbindung via dem Kometen-Orbiter Rosetta zur Erde aufbauen können.

Weiter nach dem Break.

In Philaes Speicher lagern weitere 8000 Datenpakete - wie die strukturiert sind und wie viel Information sie halten, erklärt das DLR nicht. Auch nicht, was in den zunächst 300 empfangenen Paketen zu lesen war.


Philae schaltete sich am 15. November 2015 um 1:15 Uhr in den Winterschlaf versetzt. Zuvor war er nach einer Hüpfpartie 60 Stunden auf dem Kometen in Betrieb. Seit 12. März 2015 versuchte der Kometen-Orbiter Rosetta immer wieder Kontakt mit dem Lander her zu stellen. Vergeblich - bis jetzt.

Philae galt seit seiner chaotischen Hüpflandung als verschollen. Am Donnerstag teilte die ESA allerdings mit, dass man anhand von Bild- und anderen Daten eventuell die letzte Position Philaes ausfindig gemacht habe.

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