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DJI Osmo: Handheld-Kamera mit Bildstabilisation (Hands-On)

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Dronen- und Kamera-Experte DJI hat heute Osmo angekündigt, die weltweit erste stabilisierte Handheld-Kamera mit 4K. Osmo kostet 750 Euro und kann ab sofort vorbestellt werden. Ab der kommenden Woche soll Osmo dann bereits erhältlich sein. Einen Prototypen des Geräts konnten wir uns kürzlich bereits anschauen.


Was ist Osmo? Zunächst ein extrem solide verarbeiteter und mit der genau richtigen Schwere in der Hand liegende Stick, auf dem eine Kamera montiert ist. Über den integrierten Joystick kann die um 360° geschwenkt werden. Für die Kamerabewegungen ist der integrierte Motor verantwortlich. Und DJI wäre nicht DJI, wenn dieser Mechanismus durch eine 3-achsige Stabilisierung praktisch wackelfreies Videomaterial liefert. In 4K. Dafür sorgt der 12-Megapixel-Sensor von Sony mit einer Blende von f/2.3. Die Kamera selbst ist austauschbar, Osmo mit mit allen Zenmuse-Modellen von DJI kompatibel und soll auch ohne Kameramodul erhältlich sein..

Ebenfalls integriert ist eine Halterung für Smartphones. Die können bis zu 6" groß sein und mit der DJI-App versorgt sein. Die Verbindung zwischen Osmo und Smartphone wird über WiFi hergestellt. Das Videosignal wird auf das Display des Telefons gestreamt, von wo aus die Kamera ebenfalls gesteuert werden kann. Für guten Ton sorgt ein integriertes Stereomikro, auf Wunsch kann über einen 3,5mm-Eingang auch ein externes Mikrofon angeschlossen werden. Gespeichert werden die Videos auf einer microSD-Karte oder auf dem Telefon selbst.


Wofür ist das nun alles gut? Diese Frage stellt sich eigentlich gar nicht. Zunächst macht Osmo einfach unfassbar viel Spaß. Die Videos liefern gute Ergebnisse, auch bei schlechten Lichtverhältnissen wie bei unserem kurzen Hands-On mit dem Gerät. Panoramaaufnahmen lassen sich so genauso umsetzen, wie Bilder mit extrem langer Belichtung, da man sich deutlich weniger Gedanken um Verwackler machen muss. Zeitlupen-Videos sind ebenfalls möglich: bei 120fps und 1080p-Auflösung. Osmo ermöglicht aber vor allem das schnelle Produzieren von wackelfreien Videos. Das ist für Journalisten genauso interessant wie für Kindergeburtstage, um zwei Extreme zu bemühen. Nicht wirklich geeignet ist Osmo jedoch für Sport. Das Gerät ist nicht wasserdicht. Und mit 750 Euro natürlich auch alles andere als preisgünstig; dass Osmo aber seine Zielgruppe finden wird, stand für unser Team außer Frage.

Der Akku mit einer Kapazität von 980 mAh soll im Videobetrieb rund 60 Minuten aufzeichnen können, dank Schnellladefunktion ist man danach schon nach kurzer Wartezeit wieder einsatzbereit. Iso-Werte: 100-3.200 (Video), 100-1.600 (Foto).

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