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Fujitsu foppt MWC-Besucher mit Kuh-Wearable

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Fujitsu hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein Wearable für Kühe samt Plastikkuh ausgestellt. Das orangene Gerät zählt die Schritte der Kuh und lädt ihre Daten in ein Rechenzentrum. Dort wird die Datenentwicklung analysiert und als Prognose über die Stierigkeit der Kuh an den Bauernhof zurück geschickt. Das geht laut Hersteller, weil sexuell erregte Kühe sich bis zu sechs Mal mehr bewegen als derzeit unfruchtbare.

Das Estrus Detection System for Cattle (EDSC, "Stierigkeit-Detektorensystem für Vieh") hatte Fujitsu schon seit Jahren auf dem Markt. Aber das Unternehmen hielt den Mobile World Congress und den derzeitigen Wearable-Hype für angebracht, auf diesen Aspekt hinzuweisen. Und es ist natürlich auch ein kleiner Seitenhieb: Was ihr mit Menschen macht, machen wir schon lange mit Tieren.

Weiter nach dem Break.

Gallery: Kuh-Tracker | 8 Photos


Denn tatsächlich geht die Tier-Trackerei der Menschen-Überwachung voraus. Techniken zur Ortung, Bewegungsanalyse und Gesundheitsprognose werden in der Tier- und Nahrungsmittelproduktion schon regelmäßig eingesetzt. So sind zum Beispiel auch autonome Kuh-Melkmaschinen (die Kuh läuft von selbst dorthin, ein Kamera-gesteuerter Roboter setzt selbständig die Melkpumpen an) wahre Datelsammelmaschinen. Hier wird gemessen, wie viel die Kuh frisst, was sie wiegt, wie viel Milch jede einzelne Euterdrüse gibt,...

Solche Daten werden in Rechenzentren verarbeitet und zu enorm wertvollen Datensätzen zusammengefasst. Bauernhöfe können mit dermaßen auf Effizienz getrimmten Betrieben nur mithalten, wenn sie selbst auf Technik setzen.

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