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Spotify produziert 12 eigene Videoformate

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Der Streaming-Anbieter Spotify teilt mit, dass das Inhaltsportfolio noch in diesem Jahr um eigenen Video-Content erweitert werden soll. Zwölf unterschiedliche Serien – Episodenlänge jeweils maximal 15 Minuten – sollen Musik- und Popkultur beleuchten. Die Videos sollen auf Mobilgeräten verfügbar gemacht werden und kein Premium-Abo voraussetzen. Deutschland zählt neben den USA, Großbritannien und Schweden zu den ersten Ländern, in denen das Angebot startet. Bloomberg berichtet, dass im zweiten Schritt auch andere Themen dazukommen sollen.

Kurze Videos kann man bei Spotify schon seit längerer Zeit schauen. Der Schritt war vor ziemlich genau einem Jahr verkündet worden: Neben Bewegtbild sollten auch Podcasts angeboten werden, in Deutschland auch von öffentlich-rechtlichen Sendern wie dem Bayerischen Rundfunk und DRadio. Die Umsetzung dauerte dann jedoch länger als erwartet. Jetzt will Spotify offenbar durchstarten. Während der Podcast von Böhmermann am 15. Mai in Deutschland startet, konnte man für die Video-Serien zum Beispiel die HipHop-Legende Russell Simmons verpflichten. In einem weiteren Programm – Landmark – sollen wichtige und einschneidende Ereignisse der Musikgeschichte in Mini-Dokumentationen porträtiert werden.

Das Geld für die Produktionen hat Spotify bereits aquiriert. Dass Video auch im Musikbereich immer wichtiger wird, ist unbestritten. Tidal hat mit Bewegtbild gearbeitet, auch bei Apple Music laufen derzeit Dokumentationen.

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