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China demonstriert Fahrbahn-überspannenden Superbus

Noch ist die Teststecke zu kurz, um die Machbarkeit nachzuweisen
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Vor sechs Jahren berichteten wir das erste Mal von Chinas kühnen Plänen für einen Bus, der als fahrende Brücke ungehindert über verstopfte Straßen dahinzuckelt. Wie im Mai versprochen ist nun die erste Teststrecke in der Stadt Qinhuangdao in Betrieb gegangen, wenn auch nur auf 300 statt 1000 Metern. Der "Transit Elevated Bus" oder "TEB" bietet Platz für 300 Passagiere, ist 22 Meter lang, 7,8 Meter breit und 4,8 Meter hoch. Damit ist er nur geringfügig höher als ein Doppeldecker und passt unter viele Brücken in China, kann aber nur Autos schlucken, die weniger als 2 Meter hoch sind.

Der TEB soll mit einer Geschwindigkeit zwischen 40 und 50 km/h fahren, was auf der enttäuschend kurzen Teststrecke natürlich nicht möglich war. Letztlich war die Vorführung nichts weiter als ein frühes Proof of Concept, das vor allem mit dem luftigen Businnenraum beeindruckte. Unklar ist nach wie vor, wie sicher es für Autos wäre, auf nicht ganz geraden Straßen unter dem Brückenbus durchzufahren (bei großen Kurven müssten die Autos anhalten und den Bus zuerst abbiegen lassen). Song You Zhou, der Erfinder des TEB, plant zwar, sein Vehikel schon in eineinhalb Jahren auf die Straße zu bringen, viele Fragen bleiben derzeit aber noch offen.

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