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Neuer Elektrobus schafft knapp 600 Kilometer pro Akkuladung

Das ist der Catalyst E2 von Proterra
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Ein Knackpunkt bei der Umstellung auf Elektrovehikel ist der Ausbau des Stromtankstellennetzes. Ein Problem, das für Elektrobusse, die auf den immer gleichen Strecken unterwegs sind, vergleichsweise leicht zu lösen ist. Wenn denn auch die Reichweite groß genug wäre, stünde ihrem Einsatz nichts mehr entgegen.

Der neueste Batteriebus des US-Startups Proterra kommt dieser Anforderung schon sehr nahe: Der Catalyst E2 schafft mit einer Akkuladung 350 Meilen, das sind 560 Kilometer. Damit kommt er weiter als Teslas Model S, das etwa 500 Kilometer erreicht. Dafür sorgen zwei gigantische Batterien in der Größe einer Matratze, die bis zu 660 kWh speichern können, eine leichte Bauweise und ein Nutzbremsen-System, das Energie zurückgewinnt. Die Ladezeit soll zwischen drei und fünf Stunden betragen.

Klingt gut, einen Haken hat die Sache allerdings dann doch: Der Bus ist mit 800.000 Dollar doppelt so teuer wie ein typischer Dieselbus. Dafür spart man Spritkosten, und Proterra setzt wahrscheinlich auch darauf, dass Unternehmen oder Städte beim Kauf staatliche Subventionen erhalten.

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