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Udoq: Ein Dock für alle Geräte

Wenn Gadgets ihr eigenes Bettchen bekommen
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Mit udoq will Marcus Kuchler eines der Probleme lösen, mit denen man früher oder später konfrontiert ist, wenn mehr und mehr mobile Geräte unseren Alltag bestimmen. Diese Geräte brauchen Strom, also verteilt man in der ganzen Wohnung Ladegeräte und -kabel und verliert unter Umständen schon mal die Übersicht. Wo ist das iPad hin? Kannst du mal kurz mein Telefon anrufen, ich kann es nicht finden. doq ist eine elegant aussehende Ladestation, in der alle Gadgets an einem zentralen Ort an den Strom können. Ist doch ganz praktisch. Die erste Charge wird aktuell gekickstartert, ist jedoch schon komplett produziert. Nach dem Ende der Kampagne am 12. Oktober soll also zügig ausgeliefert werden. Kurz danach soll der Vertrieb über den Einzelhandel beginnen.

udoq gibt es in verschiedenen Größen: 250mm, 400mm, 550mm und 700mm. Damit sollte sowohl der Technik-affine Single-Haushalt als auch die Gadget-Großfamilie ausreichend bedient werden. Im Lieferumfang immer enthalten: natürlich udoq selbst, gefertigt aus Aluminium, sehr wertig und kein Leichtgewicht, schwer genug, um auch mehrere Tablets gleichzeitig zu halten. Aber auch vier Ladekabel: Lightning, Apples alter 30-Pin-Standard, micro USB und USB Type-C. Wer mehr Kabel braucht, bzw. mehr von einer Sorte kann für je zehn Euro zukaufen bzw. seine Wunschkombination wählen. Die Stecker sind in praktische Adapter verbaut, der sich in der Schiene bewegen können, um zu gewährleisten, dass nichts abbricht und Stecker-Teile im Gerät hängenbleiben. Um auch die Geräte laden zu können, deren Port nicht an der Unterseite, sondern seitlich angebracht ist, liegt udoq auch ein Plastiksteckerchen bei, auf dem diese Telefone dann seitlich "ruhen" können.



Um die benötigten Stecker in der Leiste zu platzieren oder umzuarrangieren, lassen sich die beiden seitlichen Stopper problemlos herausnehmen, die Steckerteile herausziehen und nach Wunsch neu hereinschieben. Die Steckerteile selbst bieten noch einen weiteren Vorteil. Das eigentliche Kabel kann in der Höhe verstellt werden, um so zum Beispiel etwaigen Cases Herr zu werden.

Die Idee von udoq ist gut, löst aber natürlich nicht alle Probleme. Denn auch wenn die Gadgets hier so vorbildlich aufgereiht darauf warten, an den Strom angeschlossen zu werden, muss genau der ja immer noch irgendwo herkommen. Am anderen Ende der Kabel befindet sich lediglich ein normaler USB-Stecker. Wer viele Geräte im Einsatz hat, wird hier wohl nicht um ein deizidiertes Ladegerät herumkommen, um lange Wartezeiten, die an einem normalen USB-Hub zu erwarten sind, zu umgehen. udoq selbst will ab Oktober genau so ein Ladegerät anbieten.


udoq kostet 99 Euro (250mm), 129 Euro (400mm), 159 Euro (550mm) und 179 Euro (70mm). Zusätzliche Kabel schlagen mit jeweils 10 Euro zu Buche. Wer jetzt auf Kickstarter bestellt, erhält 50% Rabatt.

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